Kostenlos mailen und surfen

Kostenloses WLAN soll bald rund ums Rathaus (Bild), zusätzlich auch in der angrenzenden Mehrzweckhalle verfügbar sein. Die Markträte zeigten sich mit den beiden von Bürgermeister Wolfgang Braun vorgeschlagenen Standorten einverstanden. Bild: wro
Politik
Fuchsmühl
21.12.2016
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Bayern drückt beim Ausbau kostenloser WLAN-Netze aufs Tempo. Die Marktgemeinde Fuchsmühl steht in den Startlöchern und möchte den Bürgern das Angebot möglichst rasch zur Verfügung stellen.

Bei einer Tasse Kaffee eine E-Mail schreiben oder kostenlos im weltweiten Netz surfen - das soll bald auch draußen im Kaffeegarten oder im Inneren des Markthauses, zusätzlich im Umfeld des Rathauses und in der angrenzenden Mehrzweckhalle möglich sein. Über die geplanten geförderten Standorte informierte Bürgermeister Wolfgang Braun bei der jüngsten Marktratssitzung. Die monatlichen Kosten der Einrichtung der WLAN-Hotspots bezifferte Braun für die Gemeinde auf 41 Euro beim Rathaus (mit Mehrzweckhalle). 48 Euro seien beim Markthaus zu erwarten. Die Mehrkosten beim Markthaus begründete der Bürgermeister mit der Notwendigkeit eines sogenannten Outdoor-Accesspoints. Braun ergänzte: Damit könne man sicherstellen, dass auch der Außenbereich abgedeckt sei. Die Anschlüsse seien bereits vorhanden, wusste Bürgermeister Wolfgang Braun.

Weitere Standorte, wie beim Feuerwehrhaus oder in der geografischen Ortsmitte, seien zwar möglich; derzeit werde darüber jedoch noch nicht nachgedacht, beantwortete Wolfgang Braun eine entsprechende Anfrage seitens der SPD- und der FW-Fraktion. Braun fügte hinzu: Diese Standorte würden nicht mehr gefördert. Sie seien Sache der Gemeinde. Die Haftungsfrage sei geklärt - für Sicherheit sorgen Filter, so Braun. Die gebührenpflichtige Biotonne kommt im Frühjahr 2017. Bürgermeister Wolfgang Braun, der bereits bei der Bürgerversammlung auf das neue Angebot aufmerksam gemacht hatte, verwies auf weitere Informationen im Abfallwegweiser des Landkreises. Eigenkompostierer bräuchten keine Biotonne, sagte der Rathauschef und ergänzte: Die Grundstücksbesitzer müssen sich dann auch nicht melden. Die halbjährlichen Entsorgungskosten für ein 80-Liter-Gefäß bezifferte Braun mit 9,60 Euro. Für die 120-Liter-Tonne werden jährlich 14,40 Euro fällig. Die Biotonnen können ab 1. Januar kommenden Jahres beantragt werden. Anmeldeformulare liegen dem Abfallwegweiser bei oder sind bei der Gemeindeverwaltung (Zimmer E01) erhältlich. Derzeit liege noch kein fester Abfuhrplan vor. Braun schloss: "Die Biotonnen werden im zweiwöchentlichen Rhythmus geleert. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben." In der November-Sitzung des Marktrates war das Teilkonzept "Ortseingang Südost" ausführlich vorgestellt worden. Die Frage nach den zu erwartenden Kosten konnte Architekt Klaus Stiefler damals noch nicht beantworten. Seitens der Regierung seien die Zahlen auch nicht angefordert worden, kommentierte damals Bürgermeister Braun eine entsprechende Anfrage und versprach, diese nachreichen zu wollen. Stiefler hat nun Zahlen für die vorgestellten Teilbereiche geliefert. Vorsorglich wies Braun jedoch darauf hin, dass es sich dabei noch nicht um eine Kostenschätzung, schon gar nicht um einen Kostenvoranschlag, sondern lediglich um Erfahrungswerte handle. Rechnen müsse man wohl mit einem Gesamtkostenaufwand in Höhe von rund 585 000 Euro: Aufsplittung der Fahrbahn der Staatsstraße am Ortseingang mit Querungshilfe rund 170 000 Euro, Fläche südöstlich des Anwesens Alte Straße 11 etwa 160 000 Euro, Platz an der Alten Straße zwischen Anwesen Alte Straße Hausnummer 11, 12 und 20 rund 115 000 Euro, Umbau der Einmündungsbereiche der Alten Straße in die Staatsstraße circa 140 000 Euro. Die noch fehlenden Kosten für den Grundstücksankauf Alte Straße 11 sollen nachgereicht werden.
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