20.02.2018 - 20:00 Uhr
Fuchsmühl

Andreas-Hofer-Schützinnen aus Fuchsmühl holen Meisterschaft Da staunt die Konkurrenz

Die Saison ist noch nicht zu Ende. Trotzdem haben die Andreas-Hofer-Schützinnen die Meisterschaft schon in der Tasche. Das Schießergebnis lässt zudem die Konkurrenz staunen.

Vanessa Paschke, Christina Hößl, Denise Paschke, Petra Stöckert und Kerstin Knegten (von links) strahlen, denn obwohl die Saison noch nicht vorbei ist, haben sie den Meistertitel in der Oberpfalzliga bereits in der Tasche. Bild: hä
von Autor HÄProfil

Richard Ernstberger, Trainer und Betreuer der ersten Mannschaft brachte es nach dem Wettkampf am Sonntag auf den Punkt: "Es war ein wichtiger Tag für uns, denn wir haben bereits mit dem elften von vierzehn Wettkämpfen den Meistertitel in der Oberpfalzliga festgemacht. Zudem bedeuten 1937 Ringe Mannschaftsbestleistung in dieser Saison."

Der sechste Wettkampftag mit den Durchgängen elf und zwölf am Sonntag auf der Schießanlage in Fuchsmühl lässt die Konkurrenz staunen. Das Schlusslicht, die Wispeckschützen aus Velburg mussten beim 0:5 die Überlegenheit der Andreas-Hofer-Schützinnen ebenso anerkennen, wie Verfolger SG Wilhelm Tell Laber, der mit 4:1 abgefertigt wurde.

Eine 100er-Serie

Gegen die Wispeckschützen Velburg siegten die Fuchsmühler ungefährdeten 5:0 mit 1937:1860 Ringen. Alle fünf Schützinnen zeigten sich trotz diverser gesundheitlicher Probleme von ihrer besten Seite und ließen den Gegnerinnen keine Chance. Das Topergebnis erzielte Denise Paschke mit 392 Ringen. Ihr gelang auch die einzige 100er-Serie des Tages. Petra Stöckert schoss ebenfalls ihr bestes Saisonergebnis. Auf Position eins gewann Christina Hößl mit 388:381 gegen Nico Hassmann. Ungefährdet mit 386:376 siegte Vanessa Paschke gegen Erich Niebler. Ein starkes Resultat erzielte Kerstin Knegten mit 389:370 Ringen gegen Florian Blaß. Den deutlichsten Erfolg fuhr Denise Paschke mit 392:362 gegen Felix Holler. Schließlich legte auch Petra Stöckert gegen Andreas Schuderer mit 382:371 einen klaren Erfolg hin. Nach Beendigung dieses Wettkampfs standen die Fuchsmühlerinnen bereits als Meister fest.

Trotzdem gingen sie den Wettkampf gegen den Tabellenzweiten SG Wilhelm Tell Laaber mit dem nötigen Ernst und entsprechender Konzentration an. Die Partie endete mit einem klaren 4:1 bei 1920:1899 Ringen. Die Einheimischen kamen nur schwer in den Wettkampf. Aber sie drehten die Partien und sicherten sich deutlich Siege.

Anfangs-Schwierigkeiten

Das Topergebnis erzielte Christina Hößl, die mit 390:385 gegen Martin Plank gewann. Bis zum letzten Schuss kämpfen musste Vanessa Paschke, bevor der Sieg mit 384:383 gegen Ines Mergl feststand. Kerstin Knegten lag beim 385:372 gegen Katharina Wagner stets deutlich vorne und gewann ungefährdet. Denise Paschke arbeitet sich gegen Oliver Stadler konsequent nach vorne. Am Ende freute er sich über das 388:380. Petra Stöckert konnte nicht ganz an ihre Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen und musste gegen Marie Goß einen deutlichen Rückstand hinnehmen, am Ende unterlag sie mit 373:379. Die fünf Schützinnen aus Fuchsmühl blieben in allen zwölf Wettkämpfen ohne Niederlage und führen die Oberpfalzliga mit sechs Punkten Vorsprung vor Laaber uneinholbar an.

"Nachdem die Saison noch nicht beendet ist, ist der Titelgewinn noch gar nicht richtig angekommen. Es war die gesamte Saison auch nicht einfach, da wir die Hälfte der Wettkämpfe krankheitsbedingt oder aus beruflichen Gründen mit Ersatz geschossen haben", sagte Kerstin Knegten. Feiern werden die Fuchsmühlerinnen aber trotzdem. " Meister wird man nur einmal im Jahr. Und unser Ziel, die Bayernliga, rückt immer näher", so Knegten.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp