12.03.2018 - 20:00 Uhr
Fuchsmühl

Im Kerzenschein auf das Wesentliche konzentrieren

Taizé-Abende sind ein fester Bestandteil der Fasten- und Adventszeit in Fuchsmühl. Die Wallfahrtskirche war auch diesmal wieder nur vom schwachen Licht zahlreicher Kerzen erhellt. Zahlreiche Gläubige nutzten das Angebot, um Abstand von der Hektik des Alltags zu bekommen und Ruhe zu finden. "Fastenzeit - Zum Leben aufbrechen", lautete der Leitgedanke des Taizé-Abends, zu dem die Pfarrei "Maria Hilf" am Freitagabend ins Kirchenschiff geladen hatte. Gekommen waren auch die künftigen Firmlinge. Lektoren trugen besinnliche Texte vor. Gebetet wurde gemeinsam. Pfarrer Joseph empfahl: "Schließen Sie die Augen." Er ergänzte: "Legen Sie die Sorgen des Alltags zur Seite." Fastenzeit sei Neubeginn und Aufbruch zugleich. Man könne sich neu ausrichten und zur Ruhe kommen. Taizé bedeute auch Gemeinschaft, den Liedern lauschen, die der Fuchsmühler Kirchenchor in Proben sorgfältig vorbereitet hatte. Anders als beim letzten Mal, wo die Chorgemeinschaft hautnah für einen akustischen "Lichtblick" sorgte, blieb sie diesmal unsichtbar. Der Blickfang, auch ein Symbol für das Miteinander, musste mit einem dezenten Chorraum-Platz vorlieb nehmen. Das Warum verrieten die Organisatoren nicht. Der lieb gewonnene "Lichtblick" um Chorleiter Werner Fritsch hätte auch dem Taizé-Abend sicher gut getan. Die Idee, die Stimmen aus dem Hintergrund erklingen zu lassen, sorgte am Freitag eher für Distanz in der Gemeinschaft, wenngleich die Auswahl der Lieder als sehr gelungen bezeichnet werden darf. Bild: wro

von Werner RoblProfil

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