In der ehemaligen Gastwirtschaft "Fürstenhof" könnten Wohnungen geschaffen werden - ...
"Zukunftsmusik", die neugierig macht

Noch stehen der ehemalige Gasthof "Fürstenhof" (Bild) und die daran angrenzende Metzgerei leer. Doch es könnte wieder Leben einkehren. Aber noch sei alles reine "Zukunftsmusik", betonte Bürgermeister Wolfgang Braun bei der Bürgerversammlung. Bild: wro
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Fuchsmühl
09.12.2016
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Kürzlich befasste sich der Marktrat mit der Machbarkeitsstudie für den Ortseingang-Süd. In der Bürgerversammlung präsentierte Bürgermeister Wolfgang Braun nun allen Interessierten die Pläne. Noch sei alles reine "Zukunftsmusik", betonte das Gemeindeoberhaupt einschränkend. Die in seinen Augen vielversprechenden Ideen müsse man noch mit der Städtebauförderung in Einklang bringen.

Unbestritten sei, dass sich das leerstehende Gasthofgebäude in diesem Bereich nicht im Besitz der Gemeinde befinde. Aufgabe der Gemeinde sei es aber auch, Leerstände im Ort zu beseitigen. Derzeit genutzte Objekte, wie das Hochhaus und die Wohnungen im Schloss, böten nur noch für einen begrenzten Zeitraum akzeptablen Wohnraum, begründete Braun das Vorhaben, die Gasthofräume nach dem Erwerb in Wohnungen umzuwandeln.

Kritischen Worten stehe er dabei offen gegenüber, meinte Braun. Er fügte jedoch hinzu: Aber nur wenn die Debatte offen geführt werde. Hintenrum nur meckern, so Braun, sei schlechter Stil. Man müsse auch wissen, dass er sich als Gemeindeoberhaupt in der Verpflichtung sehe, auf Missstände hinzuweisen und sich stets bemühe, Akzente zu setzen. Immer wieder werde nach verfügbaren Wohnungen nachgefragt. Der ehemalige Gasthof wäre ein guter Ansatz. Die Zahl der dort zu schaffenden Wohnungen bezifferte Braun mit zehn. Das historische Gebäude bliebe damit, auch von der Optik her, dem Ortsbild erhalten. Rückblickend bedauerte Braun in diesem Zusammenhang, dass man vor Jahren versäumt hätte, die Wohnungen im Schloss zu sanieren. Fördergelder müsse man nutzen. "Wenn wir es nicht tun, dann machen's andere." Nach den Vorschlägen des Bayreuther Architekturbüros Stiefler wolle man auch den Ortseingang, gegebenenfalls durch Grünanlagen und Baumbepflanzungen, optisch aufwerten. "Entsprechende Maßnahmen sorgen für eine Beruhigung des Straßenverkehrs." An Kosten für die Umgestaltung des Ortseingangs nannte der Bürgermeister rund 585 000 Euro. Die Ausgaben für das Gebäude und die Umgestaltung der Außenanlagen an der Alten Straße lägen jedoch weitaus höher. Nach einer noch sehr vorläufigen Schätzung müsse man mit zusätzlich drei Millionen Euro rechnen. Gedanken dürfe man sich heute schon machen, schloss Braun und versicherte: "Heuer geschieht eh nichts mehr."
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