Mutig voran in die Zukunft

Sehr gut besucht war der Neujahrempfang in der Fuchsmühler Mehrzweckhalle. Bild: wro
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Fuchsmühl
11.01.2017
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Zum Tag der Begegnung nutzten viele Gäste den Neujahrsempfang der Gemeinde. Für Fuchsmühl war es ein gutes Jahr, stellte Bürgermeister Wolfgang Braun fest und zeigte auch für 2017 Zuversicht.

In der Mehrzweckhalle mahnte der Rathauschef, nicht der Neigung nachzugehen, die Zweifel in den Vordergrund zu stellen: "Dies hilft nicht weiter." Stattdessen empfahl er, mit Optimismus nach vorne zu blicken und zitierte Konrad Adenauer: "Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muss man erst richtig anfangen."

Unter den vielen Gästen waren zahlreiche Träger von Ehren- und Bürgermedaillen, Vertreter der Fuchsmühler Vereine, der Kirche und Verbände. Brauns Gruß galt auch der Partnergemeinde Sankt Leonhard. Die Neujahrswünsche aus Südtirol übermittelte Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher im Namen des dortigen Gemeindeausschusses. Wie im Vorjahr umrahmte Lukas Fröhlich den Abend beeindruckend am Klavier.

Der Neujahrsempfang zeige, welche Vielfalt, Kraft und Engagement in der Heimatgemeinde Fuchsmühl vorherrschten, freute sich Wolfgang Braun über den guten Besuch. Der Tag sei ein Anlass der Begegnung, ein Abend für die Bürger, um bereits vorhandene Kontakte zu festigen und neue zu knüpfen: "Nutzen Sie das persönliche Gespräch. Nur so ergeben sich Synergien und neue Themen", empfahl der Bürgermeister. "Offenheit für Ideen und eine Orientierung für die Zukunft sind das, was wir in Fuchsmühl weiterhin brauchen, um die Probleme zu bewältigen und den Ort nach vorne zu bringen."

Dabei blendete Braun den Blick auf die problematische Weltlage nicht aus. "Der islamistische Terror ist auch bei uns in Bayern angekommen", stellte Braun ernüchtert fest, erinnerte an die Anschläge in Würzburg und Ansbach. Schockiert zeigte er sich über die schrecklichen Ereignisse in Berlin. Als immer noch ungelöst bezeichnete er die Flüchtlingsproblematik: "Es gibt noch eine Menge Arbeit." Mit Sorge müsse man auch die Veränderungen in der Parteienlandschaft sehen, mahnte Braun an anderer Stelle. Mit Methode werde Panikmacherei betrieben: "Man schürt pauschale Ängste." Dennoch müsse allen bewusst sein, "dass wir seit 70 Jahren in Frieden leben dürfen".

Die Gemeinde betreffend zog Braun eine positive Bilanz: "2016 war für uns ein gutes Jahr. Die Wirtschaftsentwicklung und die geringe Arbeitslosigkeit veranlassen uns, mit Zuversicht ins neue Jahr zu gehen." Als wichtiges Ziel nannte Braun die Schaffung von Lebensraum, um jungen Menschen ein Dasein in ihrer Heimat, sowohl beruflich als auch familiär, zu ermöglichen. Dazu trage ein lebenswertes Umfeld mit einer intakten Natur erheblich bei. "Das sind keine Träumereien oder Wunschdenken, das sind unsere Aufgaben", hob Braun hervor. Eine Vielzahl von Maßnahmen seien bereits auf den Weg gebracht, weitere würden folgen. Lobend äußerte sich der Rathauschef über das bürgerliche Engagement in der Marktgemeinde.

Als künftige Schwerpunkte bezeichnete er unter anderem den Baubeginn der Breitbandversorgung für die Ortsteile Herzogöd, Güttern, entlang der Mühlen und im Gewerbegebiet. Start sei im Frühjahr mit dem Wohngebiet am "Sonnenhang". Die Baumaßnahmen in der Carl-Ulrich-Straße, Pechbrunner Straße und die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle könne man zeitnah in Angriff nehmen. "Wir müssen weiter an der Entwicklung unserer Heimat arbeiten, Stillstand bedeutet Rückschritt", mahnte der Sprecher. "Von meiner Vorstellung, Fuchsmühl weiter voranzubringen, werde ich trotz der einen oder anderen Kritik nicht abrücken", betonte Braun. Ziel sei es, die Gemeinde Fuchsmühl sicher durch die Zeit zu führen und die sich bietenden Chancen zu nutzen.

"Ich wünsche mir aber auch, dass wir die Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen, nicht als spaltende Probleme, sondern als Herausforderungen ansehen." Man müsse sie mit Mut annehmen und gemeinsam meistern. Wohlwissend, dass es in Fuchsmühl Menschen gibt, die das ebenso tun, versprach der Sprecher: "Ich werde mein Bestes geben. Wir zeigen auch weiterhin Verantwortung. Wir helfen auch weiterhin Menschen, die in Not sind."

Wir helfen auch weiterhin Menschen, die in Not sind.Bürgermeister Wolfgang Braun
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