Nach verlorener Wette folgt die Erstürmung des Rathauses
Marktredwitzer Narhalla stürmt das Rathaus

Pünktlich um 11 Uhr übernahm am Rosenmontag die Narhalla aus Marktredwitz die Macht im Fuchsmühler Rathaus. Begleitet von Konfettiregen zogen die Oberfranken ins Verwaltungsgebäude ein. Tatenlos musste Bürgermeister Wolfgang Braun (vorne, Zweiter von rechts) zusehen. Mit dabei Pater Martin von der Pfarrei Fuchsmühl (vorne rechts). Bild: wro
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Fuchsmühl
12.02.2018
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Wie berichtet, war es Bürgermeister Wolfgang Braun am 20. Januar nicht gelungen, die erforderliche Anzahl von mindestens zehn Gemeinderäten zu mobilisieren, um mit ihm den Galaabend zu besuchen. Nur drei (aus den Reihen der SPD und der Freien Wähler) waren gekommen. Die Wette mit der Karnevalsgesellschaft Narhalla Rot-Weiß war somit verloren. Die Folge: Am Rosenmontag Sturm aufs Fuchsmühler Rathaus. Verlangt wurden Gratisgetränke und eine Brotzeit. Mit zwei Konfettikanonen "bewaffnet" übernahmen das Präsidium, eine Abordnung des Elferrates und der Garde, begleitet von Mitgliedern der Narhalla, um 11 Uhr die Amtsräume.

Mit leeren Händen kamen die Rawetzer nicht. Trotz gewonnener Wette hatte Vorsitzender Andreas Wege ein "abgespecktes" Spendenkuvert für das Kinderhaus "Sankt Marien" dabei. Den Rest zum zunächst versprochenen Betrag steuerte Bürgermeister Wolfgang Braun aus der Gemeindekasse bei. Vizepräsident Richard Baumgärtl bedauerte das erneute Fehlen der Markträte.
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