16.01.2018 - 20:00 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Umfeld des Naturdenkmals wird umgestaltet Schöner heiraten am Hackelstein

Hochzeit unter freiem Himmel - ein Traum für manche Brautpaare. Am Naturdenkmal Hackelstein wird er Wirklichkeit.

Heiraten am Hackelstein soll noch schöner werden. Die Marktgemeinde Fuchsmühl befasst sich mit einer Umgestaltung des Platzes am Fuchsmühler Hausberg. Bürgermeister Wolfgang Braun (rechts) und Hans-Joachim Schinner (links) legten vor Ort die ersten Details fest. Bild: wro
von Werner RoblProfil

Die imposante Felsformation nahe des Fuchsmühler Forsthauses ist nicht nur ein beliebtes und leicht erreichbares Wanderziel. Alle Jahre im Dezember ist die Granitgruppe auch stimmungsvoller Schauplatz für die Waldweihnacht. Zum Gedenken an die Holzschlacht findet alle zehn Jahre hier auch das eigens für diesen Anlass verfasste Festspiel statt. Dann werden vor der Felsenkulisse die Auseinandersetzung zwischen den Fuchsmühlern und dem Amberger Infanterieregiment vor 124 Jahren nachgespielt. Seit einigen Jahren ist der steil aufragende Hausberg der Steinwaldgemeinde aber noch mehr: Der Hackelstein ist ein Ort, wo standesamtliche Trauungen stattfinden können.

"Durchschnittlich drei Trauungen gibt es jährlich am Vorplatz", zog Bürgermeister Wolfgang Braun bei einem Ortstermin Bilanz. Er erinnerte an den Gemeinderatsbeschluss im Juli 2011, als einstimmig grünes Licht für die vom Landratsamt genehmigte Sondernutzung am stimmungsvollen Hochzeitsort gegeben wurde.

Ganz zufrieden ist Braun aber noch nicht. "Der Trauungsort Hackelstein kann durchaus noch aufgewertet werden", betonte er im Beisein von CSU-Marktrat und Gartenbauingenieur Hans-Joachim Schinner, der dem Bürgermeister in dieser Sache beratend zur Seite steht. "Wir wollen einen Beitrag leisten, die Stimmung vor Ort zu verbessern und heiratswilligen Paaren einen Anstoß zu geben, hier inmitten des Naturparks Steinwald zu heiraten." Zur Umgestaltung des Umfelds hat Wolfgang Braun bereits konkrete Pläne. Erneuern lassen will er auf jeden Fall die steinerne Sitzgruppe am Fuß der Felsengruppe, die in den vergangenen Jahren durch die Witterungseinflüsse stark gelitten hat. Blumenanpflanzungen sollen einen bunten Rahmen bilden, Sträucher und Bäume das Umfeld schmücken. Über weitere Maßnahmen habe man bereits nachgedacht, fügte Braun hinzu, ohne konkreter zu werden. Keine Auskünfte erteilte er auch über die Höhe der Investition. "Die Kosten werden aber überschaubar sein." Hans-Joachim Schinner ließ anklingen, dass er sich an der Umgestaltung, gegebenenfalls in Form einer Probebeplanzung, beteiligen möchte. Die Maßnahme sei eine willkommene Chance, besondere Rosensorten auf ihre Robustheit zu überprüfen, begründete der Gütterner Marktrat und Gartenbau-Unternehmer seine Entscheidung für den geplanten bunten "Testbetrieb". Die Maßnahmen, die mit der Stadt Augsburg und dem zuständigen Revierförster Eckhard Deutschländer bereits abgestimmt wurden, sollen im Frühjahr beginnen, informierte Bürgermeister Braun auf Anfrage.

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