Feuerwehr wartet im Ferienprogramm mit einer Fahrradtour auf
Zu Windrad und Vilsquelle

Unter der Leitung von Richard Kellner (hinten links) und Jürgen Heinz (vorne rechts) kamen alle Radler sicher an der Vilsquelle in Kleinschönbrunn an. Bild: Heinz
Lokales
Gebenbach
28.08.2014
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Im Ferienprogramm unternahm die Freiwillige Feuerwehr Gebenbach-Kainsricht ihre jährliche Fahrradtour. Unter Leitung von Richard Kellner führte die Route querfeldein zur Vilsquelle in Kleinschönbrunn und hielt für die fünf teilnehmenden Kinder einige Überraschungen bereit.

70 000 Tonnen

Über Kainsricht ging es bergauf zur Fronhofer Sandgrube. Dort werde jährlich circa 70 000 Tonnen Doggersand abgebaut und zu 99 Prozent für die Glasindustrie hergenommen. "Die Sandgrube ist zwar bekannt, aber wann kann man schon mal bei Baggerarbeiten zusehen?" fragte Jürgen Heinz begeistert, der Kellner bei der Tour unterstützte.

Den nächsten Halt legten er und seine Gruppe beim neuen Windrad nahe Kainsricht ein. Dort gab es ein besonderes Erlebnis: eine Führung durch die Windkraftanlage. Diesen Zufall verdankte man einem Vogelkundler, der dort Forschungsaufzeichnungen machen wollte. Es waren Techniker vor Ort, um für ihn die Gondel in Betrieb zu setzen. "Vom Boden bis zur Nabe ist der Turm 140 Meter hoch", informierten die Experten während der Besichtigung.

Mit neuem Wissen ging es über Ölhof nach Kleinschönbrunn zur Vilsquelle. Nach kurzer Brotzeit tobten sich die Radfahrer auf dem Spielplatz und beim Wassertreten aus. Die letzten Kilometer führten zum Bio-Sonnenhof in Krickelsdorf. Hier gab es Eis, Bio-Obst und kalte Getränke.

Viel Aufmerksamkeit

Drei Alpakas, ein weißes Pony, eine Ziege und viele andere Tiere fanden die ungeteilte Aufmerksamkeit der kleinen Sportler. Wer lieber herumtoben wollte, der konnte das in der großen Spielscheune tun. Strohballen luden zu Versteck-Spielen ein.
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