Frühjahrskonzert in Gebenbacher Mehrzweckhalle mit abwechslungsreichem Programm
Chöre empfehlen: Liebe das Leben

Einen kräftigen Klangkörper bildeten der Männergesangverein und der Landfrauensingkreis unter der Leitung von Chorleiter Heinz Krob. Bilder: ibj (2)
Lokales
Gebenbach
30.04.2013
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Ein wahrer Ohrenschmaus wurde den zahlreichen Besuchern des gemeinsamen Frühjahrskonzertes von Männergesangverein (MGV) Frohsinn und Landfrauensingkreis (LFS) in der Mehrzweckhalle serviert.

Mit "Liebe das Leben" eröffneten beide Chöre unter Leitung von Heinz Krob die Veranstaltung und gaben damit Empfehlungen für einen gelungenen Tagesablauf. Schwungvolle Akkordeonklänge von Michael Bäumler begleiteten die Chöre beim gemeinsamen Lied "Leben ist Lachen und Singen". Im Lied "Nun bricht aus allen Zweigen" zeigten die Sänger des MGV mit ihrem Leiter Josef Bäumler die Schönheiten des Wonnemonats Mai auf und erinnerten schwungvoll mit "An dem reinsten Frühlingsmorgen" an Johann Wolfgang von Goethe.

Frisch und frech begaben sich die Stauber Moila mit Rita Butz an der Gitarre volkstümlich auf "D'Weltreis'", nahmen dabei Gebenbacher Eigenheiten ins Visier und glänzten bei "S'Tröpferlbad". Lebhaft ging es weiter mit dem Kinderchor, bei dem mancher Sänger erstmals vor Publikum auftreten durften. Ihre Lieder "Jugendmission" und das "Spezi-Lied" begleitete der zehnjährige Wolfgang Dotzler am E-Piano. Eine Kiste des beliebten Mix-Getränks war die Belohnung.
Das volkstümliche "Hinterm Bergl" sowie das moderne "Venima" zeigte die Vielfältigkeit der Saitenmusi unter der Leitung von Nicole Bäumler. Weiter ging es mit dem schlesischen Volkslied "Und in dem Schneegebirge" und dem "Arco Paleno" vom LFS mit Heinz Krob. Gerhard Böllers "Herzensblecher" erinnerten mit der Amtsgerichtspolka und dem Amtsgerichtsländler an die beliebte Fernsehserie.

Schwungvoll setzte der MGV mit "Lebe dein Leben" und "Wo Mandelbäume blühen" nach der Pause das Programm fort. Bauernschlauheit besangen die Stauber Moila und zeigten bei "Ja wer a Geld hout" Alternativen zu arm und reich auf. Romantisch beschrieben die Sängerinnen vom Landfrauensingkreis in der gesungenen Volksweise "In meines Vaters Garten" die Liebe zu einem blonden Mädchen. Lustig und zackig wurde es bei "Rund die Flaschen, rund die Welt".

"Bummel Petrus" und die Sonnwendpolka hießen die Stücke der 16-köpfigen Gitarrengruppe. Temperamentvoll verabschiedete sich die Saitenmusi mit "Quicho" und der Geisterstundenpolka. Dank eines Zwiefachen, dargebracht von den "Herzensblechern", bekamen die Zuhörer einen Vorgeschmack auf die in Kürze stattfindende "Gembecker Kirwa", bevor der Fliegermarsch gespielt wurde. Den Schlusspunkt der Darbietungen setzten gemeinsam MGV und LFS mit "Die Zeiger der Uhr" und dem imposanten "So viel Schwung".

Nach den Dankesworten des MGV-Vorsitzenden Franz Kredler fand ein gelungener und sehr abwechslungsreicher Konzertabend im gemeinsam mit dem Publikum und allen Teilnehmern gesungenen und musizierten "Ade zur guten Nacht" sein Ende.
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