Neuer Parkplatz sorgt für Entlastung - Zahl der Gottesdienstbesucher auch in Gebenbach leicht ...
Immer mehr Wallfahrer zum Mausberg

Lokales
Gebenbach
26.04.2013
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Ohne ihren Pfarrer mussten die Gebenbacher ihre Pfarrversammlung abhalten. Dieser hatte einen seit längerer Zeit geplanten Operationstermin in der Herzklinik in Bad Neustadt angetreten.

In seinem von Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Schöpf vorgetragenen Bericht ließ der Pfarrer das vergangene Jahr Revue passieren. Der Gottesdienstbesuch liegt bei 20 Prozent, ist allerdings, wie in vielen anderen Pfarreien auch, leicht rückläufig. In der Pfarrei gab es im vergangenen Jahr 10 Täuflinge, 13 Erstkommunionkinder und 20 Firmlinge. Fünf Brautpaare traten in der Mausbergkirche vor den Traualtar, zwölf Pfarrangehörige mussten beigesetzt werden. Auch gab es einen Kirchenaustritt, und zwei Ausgetretene kamen wieder in die Kirche zurück.

Der Pfarrer bedankte sich bei den neuen Kirchenräten mit Susanne Lindner als Kirchenpflegerin an der Spitze. Sein Dank galt ihrem Vorgänger Albert Rösch und den ebenfalls aus dem Amt geschiedenen Friedhofsverwalter Karl Amann für ihren 18-jährigen Dienst. Einen besonderen Dank sprach der Pfarrer für die großartige Feier und die vielen Spenden zu seinem 75. Geburtstag aus.

Sehr viel eingenommen

Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Schöpf berichtete, dass das Mausbergfest den Höhepunkt im Pfarrleben darstelle. Dieses sei dank eines hervorragenden Wetters wieder zu einem Wallfahrtsmagneten geworden, was auch an den Rekord-Einnahmen im Zelt der Pfarrgemeinde abzulesen sei. Angesichts des immer größer werdenden Zustroms der Wallfahrer sei unterhalb der Kirche ein Parkplatz errichtet worden.

Kirchenpflegerin Susanne Lindner berichtete, dass sie von ihrem Vorgänger Albert Rösch eine gut gefüllte Kasse übernehmen konnte. Besonders ging sie auf die Kollekten ein. Etwa die Hälfte der daraus resultierenden Einnahmen müssten an die Finanzkammer abgeführt werden. Die andere Hälfte verbleibe in der Pfarrei. Neue Liedermappen für die Schüler- und Familiengottesdienste würden angeschafft. Auch werde es zum nächsten Kirchenjahr neue Gebetbücher in der Diözese und somit auch in der Pfarrei geben. Lindner dankte Angela Rösch, die seit vielen Jahren die Kirchenrechnung erstellt.
Für die Mausbergkirche, die Susanne Lindner seit sechs Jahren als Kirchenpflegerin betreut, waren vergangenes Jahr größere Ausgaben für die Verjüngung der Allee zur Wallfahrtskirche hinauf, für den Neubau des Parkplatzes sowie für diverse Ausbesserungsarbeiten am Sockel und Gesims der Kirche notwendig. Als Mesnerin der Wallfahrtskirche wurde Lindner bisher von Hans Dietrich unterstützt, als weitere Mesnerin wurde Ingrid Silbermann gewonnen.

Für die Nebenkirche in Atzmannsricht berichtete Richard Siegert, dass man nach dem Bau des Gemeinschaftshauses wieder neue Aufgaben angehen könne. Derzeit gebe es Überlegungen, den linken Seitenaltar, der nicht zum Stil der Kirche passt, zu erneuern. Bezüglich des Kirchenwalds berichtete er, dass der frühe und heftige Wintereinbruch im vergangenen Jahr enorme Schäden hinterlassen habe. Bei Neuanpflanzungen seien Verluste und Schäden von Teils bis zu 90 Prozent zu verzeichnen. Hier müsse man wohl wieder neu aufforsten.

Kindergarten "läuft gut"


Max Friedl berichtete, dass die neue Krippe im Kindergarten gut angenommen werde und der Kindergarten "gut läuft". Der neue Friedhofsverwalter Gerhard Wisneth berichtete, dass der Friedhof finanziell auf soliden Beinen stehe, trotz der Rückzahlung eines Darlehens an die Pfarrei im vergangenen Jahr. Eine Beleuchtung sei an der Leichenhalle angebracht worden. Bürgermeister Peter Dotzler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
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