Vorläufiges Nein zu neuer Flurbereinigung
Fragen offen

Lokales
Gebenbach
06.05.2013
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Braucht Gebenbach ein neues Flurbereinigungsverfahren oder nicht? Um diese Frage ging es bei der Jahreshauptversammlung der Flurbereinigungs-Genossenschaft. Die Mehrheit der Mitglieder stimmte zunächst einmal gegen ein solches Verfahren.

Vorstand Anselm Schöpf erklärte, die Vorstandschaft strebe ein neues Flurbereinigungsverfahren an, da der freiwillige Landtausch nicht angenommen werde. Norbert Hager hingegen forderte zunächst eine Aufklärungsversammlung über die Modalitäten sowie die Vor- und Nachteile einer neuen Flurbereinigung. 45 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. 39 stimmten gegen eine Flurbereinigung.

Schöpf gab einen umfangreichen Tätigkeitsbericht über das vergangene Jahr ab. Hauptaufgabe der Mitglieder sei die Pflege des Wegenetzes im Zuständigkeitsbereich der Genossenschaft. Die Wege werden nach Bedarf mit Fräsgut und Schotter instand gehalten. Für den Bereich Gebenbach wurden rund 1560 Tonnen Fräsgut eingebaut. Das Material muss laut Schöpf für 3,57 bis 9,74 Euro pro Tonne zugekauft werden. Eine große Erleichterung bei der Wegpflege bringe das neu beschaffte Planierschild.

Hecken- und Baumschnitt an den Wegen, Grabenräumungen und das Mulchen der Uferböschungen des Gebenbachs seien weitere wichtige Aufgaben. Weiter seien Grabenverrohrungen ausgebessert oder erneuert worden. Die Arbeiten würden aus dem Beitrag der Mitglieder von neun Euro pro Hektar finanziert. Die Höhe des Beitrags wird auch dieses Jahr beibehalten. Weitere Finanzmittel kommen aus Zuschüssen der Gemeinde und aus Zuwendungen des Jagdpächters.
Im August wurde der Genossenschaftsweg zur Kläranlage an die Gemeinde verkauft. Im Oktober fand eine Informationsveranstaltung über den freiwilligen Landtausch statt. Referentin war Kerstin Walch vom Amt für ländliche Entwicklung. Albert Schreglmann berichtete über die Arbeiten im Ortsbereich Kainsricht. Hier wurden im Berichtsjahr rund 420 Tonnen Fräsgut für Wegreparaturen verarbeitet.

Bürgermeister Peter Dotzler sagte, die Wegpflege dient nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch der Freizeitgestaltung der ganzen Bevölkerung. Die Gemeinde wird diese Leistungen auch in Zukunft so gut es geht unterstützen.
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