Für Dorferneuerung Kainsricht fließen Fördermittel
400 000 Euro Zuschuss

Politik
Gebenbach
08.12.2016
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Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hat die Dorferneuerung Kainsricht eingeleitet und für die geplanten Maßnahmen 400 000 Euro Fördermittel freigegeben. Ziel ist laut einer Pressemitteilung eine Belebung der Ortsmitte.

Als Schlüsselmaßnahme der Dorferneuerung Kainsricht beabsichtigt die Gemeinde Gebenbach, den zentralen Dorfanger sowie die Grünflächen entlang der Ortsstraßen zu vergrößern und durch Baumpflanzungen gestalterisch aufzuwerten. Die Straßen sollen erneuert und die Wasserführung zum Schutz der anliegenden Gebäude geregelt werden.

Eine weitere wichtige Maßnahme in Kainsricht ist die Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses als Treffpunkt für die Bevölkerung. Dazu wurden im Planungsprozess verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten betrachtet. Eine Variante sieht die Umnutzung einer stark renovierungsbedürftigen Hofstelle vor, so dass ein jahrelanger Gebäudeleerstand beseitigt wird. Diese Lösung erfüllt in hohem Maß das Ziel des Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms, die Innenentwicklung der Dörfer zu stärken, heißt es in der Presseerklärung. Entsprechend könnte das Förderbudget für die Dorferneuerung erhöht werden.

Weniger spektakulär, wenngleich für die Dorfbevölkerung überaus wichtig, ist die Erhöhung der Wasserrückhaltekapazität in den Flurlagen nördlich von Kainsricht. Dazu ist ein ganzes Bündel von landschaftspflegerischen und baulichen Maßnahmen erforderlich, deren Umsetzung allerdings von der Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer abhängig ist. Auch auf öffentlichem Grund sind Maßnahmen vorgesehen, um den Wasserabfluss nach Süden in den Ort hinein zu verzögern. Weitere Maßnahmen wie die Erneuerung des Glockenturms der Kapelle und die Gestaltung des Kapellenvorplatzes runden die Dorferneuerung in Kainsricht ab.

Die Dorferneuerungsmaßnahmen wurden unter frühzeitiger und aktiver Beteiligung der Bürger aus Kainsricht entwickelt. Sie dienen auch der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE).
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