28.03.2018 - 14:48 Uhr
Gebenbach

Gemeinderat Gebenbach vergibt Zuschuss an DJK "Land unter" auf dem Fußballplatz

Die Gemeinde Gebenbach tritt wieder dem Landschaftspflegeverband bei und beteiligt sich am Unterhalt für Gewässer dritter Ordnung. Der Jahresbeitrag beträgt 50 Cent pro Einwohner, aktuell also 450 Euro.

Das Hauptspielfeld der DJK Gebenbach ist bereits bei wenig Regen nicht mehr bespielbar und muss dringend saniert werden. Dafür gewährt die Gemeinde Gebenbach einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro. Bild: gf
von Autor GFRProfil

Bei seiner Sitzung gewährte der Gemeinderat außerdem dem Sportverein DJK Gebenbach einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für die Sanierung des Hauptspielfelds.

Im Landkreis Amberg-Sulzbach schließen sich Kommunen zusammen, um bei der Förderung für Unterhaltsmaßnahmen an Gewässern dritter Ordnung die Bagatellgrenze von 5000 Euro zu überschreiten. Im Landschaftspflegeverband werde eine neue Planstelle geschaffen, zu deren Aufgabe die Planung von Unterhaltsmaßnahmen, die Haushaltsführung und die Beantragung von Fördermitteln gehöre, sagte Bürgermeister Peter Dotzler in der Sitzung. Die Gemeinde müsse auf der Grundlage der Gewässerlänge anteilig für die kommenden zwei Jahre 744 Euro Anfinanzierung leisten. Unterhaltsmaßnahmen für Gewässer der Flurbereinigung regle die Gemeinde intern mit der Flurbereinigungsgenossenschaft. Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte, dem Landschaftspflegeverband beizutreten.

"Unser Hauptspielfeld muss dringend saniert werden", betonte DJK-Vorsitzender Ludwig Birner, denn bereits nach wenig Regen sei der Platz für zwei oder drei Tage nicht bespielbar. Der Sportverein hat für die Spielfeldsanierung einen Finanzplan in Höhe von 87 000 Euro vorgelegt, in dem unter anderem Spenden und ein Zuschuss des BLSV enthalten sind. Die Gemeinde solle 5000 Euro beisteuern, so der DJK-Antrag, was das Gremium einstimmig billigte.

Der Gemeinderat befasste sich weiter mit Anregungen aus der Bürgerversammlung vom November, darunter die Forderung nach einer besseren Mobilfunkversorgung. Peter Dotzler meinte, dass derzeit ein Förderprogramm des Freistaats erarbeitet werde. Um die Versorgung flächendeckend zu verbessern, wäre eine Mobilfunkplanung für das gesamte Gemeindegebiet notwendig. Der Antrag der Gemeinde Gebenbach, dem Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit beizutreten, sei nun über die Verwaltungsgemeinschaft gestellt worden, informierte Dotzler.

In der Bürgerversammlung war auch die zunehmende Verschmutzung durch Hundekot kritisiert worden. Mit einem Anschreiben sowie dem Hinweis im gemeindlichen Aushangkasten und auf der Homepage der Gemeinde sollten Hundebesitzer daran erinnert werden, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen. Dotzler ging kurz auf die Dorferneuerung in Kainsricht und die Maßnahmen für den Ausbau des Kernwegenetzes ein. Dominik Obermeier forderte eine digitale Anzeigetafel an der Bushaltestelle in Gebenbach. "Da fehlt uns der Stromanschluss", erwiderte Dotzler.

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