27.08.2017 - 21:34 Uhr
GebenbachSport

Björn Schnitzer macht mit zwei Treffern in der Schlussphase alles klar Doppelschlag setzt Gebenbach matt

Aschaffenburg. Bis zwölf Minuten vor Schluss konnte die DJK Gebenbach die Bayernliga-Begegnung bei der Viktoria Aschaffenburg offen halten. Erst der Doppelschlag von Björn Schnitzer zum 3:1 in der 78. Minute und eine Minute später zum 4:1 (79.) entschied die Begegnung bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad.

"Abstaubertore. Da haben wir es der Viktoria zu leicht gemacht." Zitat: Faruk Maloku, Trainer der DJK Gebenbach, über das 1:0 und 2:0
von Autor LIKProfil

Die klar favorisierte Viktoria begann wie erwartet druckvoll und setzte sich mit sauberem und präzisem Passspiel gleich in der Gebenbacher Hälfte fest. Besonders über die linke Angriffsseite konnte sich die Elf von Trainer Jochen Seitz vor allem über Schnitzer und Toch immer wieder in den Strafraum der DJK kombinieren und für höchste Gefahr vor dem Gehäuse von Torwart Nitzbon sorgen. Der Führungstreffer in der 19. Minute und auch das Tor zum 2:0 für Aschaffenburg in der 25. Minute kamen aber für die DJK dennoch recht unglücklich zustande. Beide Male profitierte der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder von Anfang an mitwirkende Daniele Toch von Abprallern, die ihm zufällig vor die Füße fielen. "Abstaubertore. Da haben wir es der Viktoria zu leicht gemacht", monierte DJK Trainer Faruk Maloku. Die ersten 25.Minuten hatte seine Mannschaft ein bisschen zu viel Respekt und wirkte teilweise fast verängstigt. "Nach dem 0:2 hatten wir das Gefühl, wir haben nichts mehr zu verlieren und haben dann mit offenem Visier gespielt", so Faruk Maloku, der bereits in der 26. Minute wechseln musste. Der dreifach Torschütze gegen Forchheim, Nico Becker, hatte sich eine Zerrung zugezogen und wurde durch Marco Seifert ersetzt.

Seifert war dann auch Vorbereiter des Anschlusstores in der 38.Minute. Bei einem schulbuchmäßig vorgetragenen Konter über drei Stationen bediente er den mitgelaufenen Timo Kohler, der DJK-Kapitän umspielte noch Torhüter Döpert und schob zum 2:1 ein. Zuvor (35.) hatte schon Pavel Novotny mit einem 16-Meter-Schuss Pech, der nur um Zentimeter über den Querbalken strich.

"In der zweiten Halbzeit kommen wir besser raus. Aschaffenburg hat sich nicht wohl gefühlt sich sehr weit zurückgezogen und seinen Rhythmus komplett verloren", sah Maloku, wie sich seine Mannschaft jetzt überraschend locker in die Tornähe der Viktoria spielen konnte und für brenzlige Situationen im Strafraum der Gastgeber sorgte.

In der 57. Minute der zweite verletzungsbedingte Wechsel bei der DJK. Pavel Novotny wurde durch Johannes Böhm ersetzt. Die letzte große Chance zum Ausgleich hatte Lukas Libotovsky (74.), als ein Freistoß aus 17 Metern des an diesem Tag stärksten DJK-Spieler Oli Gorgiev von der Mauer vor seine Füße prallte und der Innenverteidiger den Ball jedoch knapp neben den Pfosten setzte.

Wieder einmal den Unterschied machte kurz danach Björn Schnitzer als er innerhalb einer Minute zwei Konter mit fast identischen 18-Meter-Gewaltschüssen abschloss.

Abstaubertore. Da haben wir es der Viktoria zu leicht gemacht.Faruk Maloku, Trainer der DJK Gebenbach, über das 1:0 und 2:0

Viktoria Aschaffenburg: Döbert - Cheron, Schmidt, Boutakhirt, Fritsch - Wittke, Grünwald - Aydin (81. Wadel), Schnitzer, Toch (60. Beinenz) - Herdt (57. Verkaj)

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