16.03.2018 - 21:12 Uhr
Gebenbach

DJK Gebenbach bei Jahn Forchheim und Schlussmann Matthias Götz Ein bekanntes Gesicht im gegnerischen Tor

Nach zwei witterungsbedingten Absagen (Ammerthal, Ansbach) soll nun für die DJK Gebenbach am Samstag, 17. März, um 16 Uhr bei der SpVgg Jahn Forchheim der Startschuss in die Restrunde der Fußball-Bayernliga Nord fallen. "Es wird Zeit, dass es endlich losgeht und wir unser erstes Punktspiel nach der langen Winterpause austragen können", sagt DJK-Trainer Faruk Maloku. "Ich bin selbst wahnsinnig gespannt, wo wir stehen und ob wir schon wieder an das Niveau vom Herbst herankommen."

von Autor LIKProfil

Damals hatte seine Mannschaft auch noch von der Aufstiegseuphorie profitiert und mit teilweise begeisternden Auftritten die Grundlagen für den momentan fünften Tabellenplatz geschaffen. Trotz des mit 41 Zählern fast erreichten Saisonziels - Klassenerhalt und 45 Punkte - nimmt Maloku seine Spieler weiter in die Pflicht: "Es wird für uns jetzt im Frühjahr die Herausforderung schlechthin werden, die Ergebnisse zu bestätigen." Eine Top-Leistung muss seine Elf auf jeden Fall abrufen, wenn sie aus Forchheim etwas Zählbares mit nach Hause nehmen will. Immerhin hat die Mannschaft seines Trainerkollegen Christian Springer 21 ihrer 29 Punkte zu Hause geholt.

"In Forchheim erwartet uns gleich ein spielstarker und vor allem ein sehr heimstarker Gegner. Forchheim hat tatsächlich auf jeder Position technisch hervorragende Spieler. Die Offensive ist mit großer Qualität ausgestattet. Wir stellen uns auf einen bärenstarken Gegner ein", sieht Maloku besonders auf seine Defensive viel Arbeit zukommen. Die Oberfranken zeigten im Hinspiel trotz der 2:5-Niederlage ein variables Angriffsspiel und bei einer besseren Chancenverwertung hätte die Begegnung auch anders enden können. Gebenbachs Torjäger Nico Becker steuerte damals drei Treffer bei.

Für die Franken ist die Begegnung am Samstag ebenfalls das erste Punktspiel nach rund viermonatiger Winterpause und deshalb ebenfalls eine Standortbestimmung. Einige Leistungsträger haben ja angekündigt, nach Saisonende den Verein zu verlassen - umso motivierter werden gerade sie deshalb versuchen, frühzeitig den Klassenerhalt sicherzustellen. An Motivation wird es sicher auch Torhüter Matthias Götz nicht fehlen. Der 35-jährige Sulzbach-Rosenberger, bis vergangene Saison noch eine Institution beim FC Amberg, hilft für zwei Monate beim Jahn aus, nachdem sich die etatmäßigen Torhüter Tino Stahl und Patrick Oeser verletzten und Neuzugang Steve Chatzigeorgiou erst ab Mitte April spielberechtigt ist. Götz wird gegen seine ehemaligen Mitspieler beim FC Amberg (Oliver Gorgiev, Kai Hempel, Julian Ceesay, Marco Seifert) und Dominik Haller (in Ammerthal) zeigen wollen, dass er in seiner "Auszeit" nichts verlernt hat. Bei Gebenbach fehlen weiterhin Tobias Stubenvoll (Kreuzbandriss), Nico Lindner (Knie) und Andreas Fischer (krank).

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