04.05.2018 - 20:36 Uhr
GebenbachOberpfalz

DJK Gebenbach erwartet SpVgg SV Weiden Keine Geschenke für Ex-Club

Es ist wie eine Belohnung zum Ende einer sensationellen Saison: Bayernliga-Neuling DJK Gebenbach erwartet binnen acht Tagen mit der SpVgg SV Weiden und dem FC Amberg die beiden großen und traditionsreichen Vereine der Region. Für Trainer Faruk Maloku ist vor allem das erste Derby ein ganz spezielles.

Der Weidener Niklas Lang (rechts) im Duell mit dem Gebenbacher Ralf Jakob (links). In der Vorrunde verlor Weiden das Derby durch einen Treffer von Niko Becker (hinten) mit 0:1. Eine Niederlage, die es gilt auszubügeln, um der Relegation vielleicht doch noch zu entgehen. Bild: A. Schwarzmeier
von Autor LIKProfil

"Jetzt freuen wir uns auf die Derby-Highlights zu Hause und wollen unseren Zuschauern für die tolle Unterstützung etwas zurückgeben", sagte DJK-Coach Faruk Maloku nach dem 5:0-Sieg gegen Erlenbach. Insbesondere das Spiel am Samstag, 5. Mai, um 15 Uhr gegen Weiden verspricht nicht nur für die Anhänger beider Vereine hochinteressant und spannend zu werden. Denn: Wohl nur ein Sieg würde der Wasserwerk-Elf die Möglichkeit des direkten Klassenerhalts weiter offen halten. Bei fünf Punkten Rückstand auf Konkurrent Don Bosco Bamberg und dessen sicheren 13. Rang haben es die Schwarz-Blauen zwar nicht mehr selbst in der Hand, aber angesichts des schwierigen Restprogramms können die Gäste, die viermal in Folge nicht verloren, vielleicht doch noch die Relegation vermeiden.

"Weiden zeigte in den letzten Spielen eine aufsteigende Form und hat wieder richtig Feuer in sich. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen gegen uns gewinnen. Bei einem Sieg lebt die Hoffnung noch, bei einem Unentschieden oder Niederlage geht es wahrscheinlich in die Relegation. Wir stellen uns auf ein rassiges Derby und auf einen starken und hochmotivierten Gegner ein", so Gebenbachs Trainer Faruk Maloku. Für ihn ist es ein spezielles Spiel, kommt er doch aus Weiden und hat auch schon für die SpVgg in der Bayernliga gespielt. Trotzdem wird es von ihm und seiner Elf keine Geschenke für den Ex-Verein geben. Vielmehr erwartet er von seinen Spielern, dass sie wieder die Leistung zu Hause abrufen, die sie vor der Heimpleite gegen Erlangen-Bruck (1:2) ausgezeichnet hat. Beim Hinspiel im Sparda-Bank-Stadion (3. Oktober) gelang Niko Becker Sekunden vor der Halbzeit der 1:0-Siegtreffer. Mit diesem Auswärtssieg eroberte Gebenbach damals den fünften Tabellenplatz, von dem sich der Neuling bis heute nicht mehr verdrängen ließ.

Sollten jetzt in den drei noch ausstehenden Spielen der Würzburger FV, Aubstadt oder Eltersdorf Federn lassen, kann die DJK vielleicht sogar noch den einen oder anderen Platz gutmachen. Das sollte für den Aufsteiger Ansporn und Motivation genug sein, um in dieses Derby nocheinmal alles zu investieren, was möglich ist. Der Gegner jedenfalls wird dies tun. "Wir haben nichts zu verlieren und werden alles reinhauen, was in uns steckt. Und dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt", kündigt Weidens Trainer Florian Schrepel an.

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