18.03.2018 - 20:10 Uhr
Gebenbach

DJK Gebenbach unterliegt Jahn Forchheim Nicht clever genug

Mit seiner ersten Ballberührung sorgt der eingewechselte Gebenbacher Marco Seifert für das Anschlusstor. Die Hoffnungen, das Spiel bei Jahn Forchheim zu drehen, zerschlagen sich aber nur drei Minuten später.

Kaum auf dem Platz verlängerte Marco Seifert eine Hereingabe zum 1:2 der DJK Gebenbach gegen Jahn Forchheim. Am Ende setzte es für die Oberpfälzer aber eine 1:4-Niederlage.
von Autor LIKProfil

Die Forchheimer revanchierten sich für die 2:5-Hinspielniederlage bei der DJK Gebenbach mit einem 4:1-Heimsieg, der aber keineswegs so klar war, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Trotzdem freute sich Forchheims Trainer Christian Springer ("Die hohe Niederlage hatte uns gewurmt und die wollten wir unbedingt ausmerzen") über drei wichtige Punkte auf dem Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt in der Fußball-Bayernliga Nord.

Gebenbachs Coach Faruk Maloku musste auf den Dreifachschützen aus dem Hinspiel, Nico Becker (Familienfeier), und kurzfristig auch auf Kai Hempel (private Gründe) und Johannes Böhm (Knieprobleme) verzichten. Auf tiefem Boden und bei einem eisig böigen Wind standen bei beiden Mannschaften von Beginn an die kämpferischen Elemente im Vordergrund. Die Gastgeber versuchten meist über ihre rechte Angriffsseite die DJK-Abwehr auszuhebeln. Auf der anderen Seite war Gebenbach meist bei Standards gefährlich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte drang der Forchheimer Andreas Mönius nach einem Einwurf in den DJK-Strafraum ein, wollte einen Elfmeter - und bekam ihn auch. Patrick Hagen verwandelte zur Jahn-Führung. Nach dem Seitenwechsel hatte Gebenbach durch Martin Kopac und Ralf Jakob (50./51.) gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch nach einem Konter wieder über die rechte Angriffsseite der Gastgeber flankte Jahn-Kapitän Sebastian Schäferlein unbehelligt auf den frei stehenden Phillip Nagengast, der zum 2:0 einköpfte (56.). In der 61. Minute brachte DJK-Trainer Maloku Stürmer Marco Seifert, der praktisch mit der ersten Ballberührung eine Hereingabe zum 1:2 an Matthias Götz vorbei ins Tor lenkte. Die Hoffnungen, die Partie noch drehen zu können, dauerten gerade einmal drei Minuten. Nach einem ungeschickten Abwehrverhalten an der Strafraumlinie zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt: Steffen Müller verwandelte zum 3:1.

Die letzte Viertelstunde mussten die Oberfranken mit einem Mann weniger auskommen. Jens Wartenfelser trat seinen Gegenspieler um und bekam Rot. Gegen die nun offene DJK-Abwehr setzte Adem Selami in der 79. Minute mit dem 4:1 den Schlusspunkt. "Der Sieg von Forchheim war nicht unverdient. In unserem Abwehrverhalten waren wir nicht konsequent genug. Der Gegner hat das clever ausgenützt", sagte Faruk Maloku.Jahn Forchheim: Götz - Hagen, Müller, Adem Selmani (86. Steiner), Schäferlein, Nagengast (76. Misic), Mönius,Mai (15. Artan Selmani), Schwinn, Wartenfelser, Güngör

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