22.04.2018 - 16:16 Uhr
GebenbachOberpfalz

Gebenbachs Trainer ärgert sich über Niederlage gegen Erlangen-Bruck Kategorie "unnötig"

Es bleibt dabei: Der FSV Erlangen-Bruck ist die einzige Mannschaft, gegen die Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord nicht punkten kann. Und: Marco Seifert trifft gegen die Mittelfranken einfach nicht.

Der Erlanger Oliver Seybold dreht nach seinem Treffer zum 0:2 jubelnd ab, die Gebenbacher Julian Ceesay, Torhüter Michael Nitzbon, Lukas Libotovsky und Jonas Lindner (von links) können dem Ball nur noch hinterher schauen. Bild: Brückmann
von Autor LIKProfil

Wie schon bei der 0:1-Hinspielniederlage gegen den Mitaufsteiger konnte der DJK-Torjäger auch diesmal mehrere hochkarätige Torchancen nicht verwerten, so dass am Ende ein zwar sehr glücklicher, aber aufgrund der ersten Hälfte auch nicht ganz unverdienter 2:1-Gästesieg stand. FSV-Trainer Normann Wagner war mit seiner bisher auswärts eher mit bescheidenem Erfolg auftretenden Mannschaft hochzufrieden, eine Punkteteilung wäre aber auch für ihn das gerechtere Ergebnis gewesen. "Es war ein sehr glücklicher Sieg für uns." DJK-Trainer Faruk Maloku war enttäuscht: "Dass wir hier zu Hause verloren haben, das tut mir richtig weh. Ich hätte die lange Erfolgsserie zu Hause gerne bis Saisonende fortgesetzt."

Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als die Gastgeber dabei waren, das Spiel in den Griff zu bekommen und sich eine ganze Reihe von Ecken erarbeiteten, bekamen die Gäste durch einen individuellen Abwehrfehler den Führungstreffer aufgelegt. Simon Drießlein verwertete das Geschenk zum 0:1 (11.). In der Folge tat sich Gebenbach gegen eine gut stehende Erlanger Defensive schwer. Den Zuspielen in die Spitze fehlte oft die Genauigkeit und die Laufwege stimmten auch zu selten, so dass wirklich gute Möglichkeiten rar waren.

Auf der anderen Seite durfte Simon Drießlein über 70 Meter unbehelligt durchs Mittelfeld laufen - und Oliver Seybold schloss zum 0:2 (38.) ab. Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Maloku mit Timo Kohler einen weiteren Angreifer. Und jetzt wurde es praktisch ein Spiel auf ein Tor. In der 52. Minute traf Dominik Haller nach einer kurzen Ecke den Innenpfosten, Biermeier per Kopf (55.) und Kohler mit einem Freistoß hatten weitere Möglichkeiten. Eine gute Kombination schloss Timo Kohler in der 61. Minute mit dem verdienten Anschlusstreffer ab. Unmittelbar danach hätte Marco Seifert innerhalb von zwei Minuten das Spiel komplett drehen können. Ein Zuspiel mit der Hacke von Niko Becker (62.) und eine Freistoßflanke von Haller brachte er aber nicht im Tor unter. Die Mittelfranken hatten in der Schlussphase noch eine gute Kontergelegenheit, die aber Johannes Böhm überragend klärte.

Die Riesengelegenheit zum Ausgleich hatte dann in der Nachspielzeit noch einmal Marco Seifert, schob den Ball aber am Tor vorbei. "Am Schluss haben wir das mit Mann und Maus irgendwie verteidigt", so Gästetrainer Wagner. Sein Kollege Faruk Maloku ärgerte sich: "Wir hatten genügend Chancen, um nicht zu verlieren."DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Böhm, Jakob (46. Kohler) - Biermeier (83. Gorgiev) - Hempel, Haller, Jonas Lindner (75. Novotny) - Becker, Seifert

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