24.03.2017 - 20:02 Uhr
GebenbachSport

Tabellenführer DJK Gebenbach muss zum FC Sturm Hauzenberg Wieder vor einer normalen Kulisse

Bis zur 1:2-Niederlage gegen Donaustauf am vergangenen Wochenende hatte der Spitzenreiter der Landesliga Mitte gegen keine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel der Fußball Landesliga Mitte verloren. Die Unbekümmertheit und Lockerheit, mit der die DJK Gebenbach vor der Winterpause gerade auch in die Spitzenspiele gegangen ist, fehlt momentan.

von Autor LIKProfil

Jetzt steht der Tabellenführer beim FC Sturm Hauzenberg vor der nächsten Bewährungsprobe. Die Niederbayern, die auch nicht optimal in die Restrunde gestartet sind, bestimmten beim 2:2 in Etzenricht über weite Strecken das Spiel und hatten mehrere hundertprozentige Chancen. "Wenn es nach 60 Minuten 5:2 oder 6:2 für uns steht, darf sich niemand beschweren", ärgerte sich Sturm-Trainer Alex Geiger über die vergebenen Möglichkeiten und Zähler. " Jetzt sind meine Jungs heiß auf den Spitzenreiter", so der Spielertrainer der auch schon für Weiden und Bayreuth in der Regionalliga gespielt hat.

Mit 35 Punkten liegt seine Mannschaft auf dem siebten Platz und damit acht Zähler hinter Donaustauf (43). Die Augenthaler-Elf wird dann im nächsten Heimspiel im Staffelberg-Stadion erwartet. Sollte die beste Rückrundenmannschaft der vergangenen Saison diese beiden Begegnungen für sich entscheiden, wäre der FC Sturm wieder im Rennen um Platz zwei.

Um diesen Rang kämpft nach wie vor auch die DJK Gebenbach. "Auch wenn uns viele schon vorzeitig zum Meister machen wollen, liegen die Dinge etwas anders. Sollten wir am Ende Fünfter oder Sechster werden, haben wir eine überragende Saison gespielt - das sehen alle im Verein so." Anfangs sei man mit dem Ziel in die Saison gegangen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. "Dieses Ziel haben wir erreicht", und deshalb verspürt Maloku keinen Aufstiegsdruck. Die Entwicklung vom Fast-Absteiger des Vorjahres zu einer Spitzenmannschaft der Landesliga ging rasant - fast zu rasant wie Maloku findet.

Für ihn und seiner Mannschaft ist es toll, als kleiner Dorfverein vor so einer Kulisse wie zuletzt gegen Donaustauf zu spielen. Jetzt gilt es im Passauer Land an die Leistung der zweiten Halbzeit anzuknüpfen: "Da hat die Mannschaft sich gegen die Niederlage gestemmt und alles versucht, den Ausgleich zu machen."

Nach den zwei geschenkten Toren in den Anfangsminuten und einer indiskutablen ersten Hälfte müsse man auch erst einmal so zurückkommen, lobt Maloku den Willen seiner Elf. "Hauzenberg verkauft sich aktuell unter Wert. In der Mannschaft steckt sehr viel Qualität deshalb werden wir eine Top-Leistung abliefern müssen, um die weite Heimreise mit Zählbarem im Gepäck antreten zu können", weiß Faruk Maloku um die Stärken des Gegners vor allem zu Hause.

Aller Voraussicht nach wird auf dem neuen Kunstrasenplatz in Hauzenberg gespielt werden.

Auf Seiten der DJK fehlt der Rot-gesperrte Nico Becker. Er muss noch zwei Spiele zusehen, bevor er wieder ins Geschehen eingreifen kann. Bis auf den Langzeitverletzten Martin Kügler sollten alle anderen Akteure einsatzbereit sein. In der momentanen Situation könnte man auf DJK-Seite sicher mit einem Punkt ganz gut leben - so wie beim 0:0 im Hinspiel.

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