Von der Bayern- in die Landesliga
Dominik Siebert von Gebenbach zu Ettmannsdorf

Dominik Siebert stürmt künftig für den SC Ettmannsdorf. (Foto: Ziegler)
Sport
Gebenbach
24.08.2017
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Spektakulärer Wechsel kurz vor Ende der Transferperiode: Stürmer Dominik Siebert wechselt vom Bayernligisten DJK Gebenbach in die Landesliga zum SC Ettmannsdorf.

Fünf Einsätze für den Bayernliga-Aufsteiger in der laufenden Serie, davon drei als Joker, waren für Dominik Siebert zu wenig: Der 23-jährige Torjäger schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Mitte-Landesligisten SC Ettmannsdorf an. "Es ist einerseits schade, denn Gebenbach verfügt über eine super Mannschaft und ein wirklich tolles Umfeld. Aber ich will einfach mehr spielen", begründet der Stürmer, der erst im Winter von der DJK Ensdorf (Bezirksliga) nach Gebenbach gewechselt war, diesen Schritt. Dass er nun eine Etage tiefer auf Torejagd geht, ist für Siebert zunächst kein Problem: "Die Liga ist mir egal. Manchmal ist ein Schritt zurück besser, wenn ich dafür auf mehr Einsatzzeiten komme."

Bei der DJK Gebenbach sieht Sportlicher Leiter Franz Wittich den Abschied des Offensivspielers mit gemischten Gefühlen. "Zum einen hätten wir Dominik sehr gerne bei uns behalten. Aber wir respektieren natürlich seinen Wunsch nach mehr Einsätzen und haben ihm deswegen keine Steine in den Weg gelegt." Für Trainer Faruk Maloku hätte Siebert für die langfristige Entwicklung der DJK eine wichtige Rolle gespielt. "Dafür braucht ein Spieler Geduld. Dominik aber wollte kurzfristig schon mehr Spiele mit längeren Einsatzzeiten. Aus dieser Sicht ist sein Wechselwunsch nachvollziehbar und in der Landesliga ist der Aufwand auch etwas geringer als doch in der Bayernliga", sagt
Wittich.

Bereits am Donnerstagabend trainiert Siebert zum ersten Mal bei seinem neuen Verein. Dann sollen auch die letzten Formalitäten geklärt werden. Geht der Wechsel als Vertragsamateur problemlos über die Bühne, könnte der Stürmer bereits am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Hutthurm erstmals das Ettmannsdorfer Trikot überstreifen. 
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