10.09.2017 - 20:10 Uhr
GebenbachOberpfalz

Destwoche auf dem Mausberg endet Trotz Regens Gottesdienst gut besucht

Trotz Regenschauer und kühler Temperaturen kamen auch am Sonntag viele Wallfahrer zum Abschluss des Mausbergfests. Dazu gehörten auch rund 100 Fußpilger aus Hirschau und Ehenfeld.

Eine große Zahl Wallfahrer versammelte sich abends zum gemeinsamen Kreuzweg den Mausberg hinauf. Bilder: swo (5)
von Autor SWOProfil

Beharrlich folgten sie dem von Dekan Markus Brunner aus Amberg zelebrierten Gottesdienst im Umfeld der Kirche, nachdem sich diese selbst schon früh gefüllt hatte. Zu den Klängen der Gebenbacher Blasmusik, bei der Gerhard Böller den Stab führte, zogen neben Brunner auch Salesianerpater Alfred Lindner, Pfarrvikar Christian Preitschaft sowie der Hirschauer Diakon Richard Sellmeyer und natürlich die Ministranten ins Gotteshaus ein. Pfarrer Brunner freute sich, genau nach elf Jahren wieder einmal einen Gottesdienst in der Mausberg-Festwoche halten zu dürfen.

"Unsere liebe Frau von Jerusalem, Maria, Pforte des Himmels" lautete das Thema des Tages. Es war zugleich die letzte Station einer geistigen Rundreise zu den großen Wallfahrtsorten der Welt, die die Gläubigen durch die ganze Woche geführt hatte. Der Dekan sagte, theologische Begriffe und Glaubenswahrheiten seien bei der Umsetzung ins eigene Leben oft schwer verständlich. Wie könne da Maria zur Türöffnerin im Himmel werden?

Gott wolle nichts anderes, als dass wir im Leben schon ein Stück vom Himmel erleben dürfen. Die Hölle machten wir uns oft selbst - und gar nicht so selten schon auf Erden. Der Himmel sei gratis und werde uns ohne Vorleistung geschenkt.

An Maria werde dies besonders deutlich. Durch ihr vorbehaltloses Ja zu seinem Willen habe Gott Wohnung genommen, weil sie bereit war, ihm Tür und Tor zu öffnen. Wer ihrem Beispiel folge, erkenne, dass ihm der Himmel offenstehe."Maria, Mutter des guten Rates" lautete das Thema beim Dekanatstag auf dem Mausberg, in diesem Jahr auch das Hauptfest. Viele Pilger feierten schon morgens Gottesdienst mit Pfarrvikar Christian Preitschaft und der AOVE-Veeharfengruppe. Groß war auch die Zahl derer, die abends den Kreuzweg den Berg hinauf beteten. Der Dekanatsgottesdienst vereinte Pfarrvikar Preitschaft, Hauptzelebrant Dekan Walter Hellauer, den neuen Wutschdorfer Pfarrer Moses sowie die Ruhestandsgeistlichen Eduard Feichtmeier und Hans-Peter Heindl aus der Pfarreiengemeinschaft Hahnbach, Gebenbach und Ursulapoppenricht.

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