Weibischof Reinhard Pappenberger eröffnet Festwoche auf dem Mauberg bei Gebenbach
Himmel reißt zum Auftakt auf

Gut gefüllt war der Platz vor dem Gotteshaus, wo die Wallfahrer den Pontifikalgottesdienst zum Auftakt der Festwoche auf dem Mausberg mitfeierten.
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Gebenbach
03.09.2017
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Einen Auftakt nach Maß erlebte am Sonntag die Festwoche auf dem Mausberg. Bereits zum ersten Gottesdienst, den Pfarrvikar Christian Preitschaft in aller Frühe zelebrierte, fanden sich zahlreiche Gläubige in den kleinen Gotteshaus ein. Doch es wurden noch viel mehr.

Nachdem sich der Regen von den Vortagen verzogen hatte und die Sonne herausgekommen war, scheute auch Weihbischof Reinhard Pappenberger nicht den Weg zu Fuß hinauf auf dem Berg, wo er den Pontifikalgottesdienst um 10 Uhr zelebrierte.

Oben segnete der kirchliche Würdenträger am Kirchenportal die Kinder und zog dann unter den Orgelklängen von Sonja Binder und den jubilierenden Trompeten von Jasmin Hirmer und Markus Schöpf zusammen mit den Ministranten in die voll besetzte Kirche ein.

Dort begrüßte ihn der Pfarrvikar ebenso wie die zahlreichen Fußallfahrer, besonders die aus Aschach und Raigering. Der Gebenbacher Kirchenchor unter Leitung von Maria Birner eröffnete den Gottesdienst mit dem Kyrie aus der Missa brevis a tre voci von Michael Haydn.

Reinhard Pappenberger betonte in seiner Predigt, dass sich in den Sommermonaten viele Menschen auf den Weg machten, um zu den zahlreichen Wallfahrtsorten zu pilgern. Gerade auf dem Mausberg erlebe man ein Wallfahrtsfest in seiner eigentlichen und ursprünglichen Form. "Es ist nämlich so ziemlich das einzige Bergfest, bei dem dieselben Bierbänke zuerst für den Gottesdienst und danach für das leibliche Wohl genutzt werden und wo es teilweise auch während des Gottesdienstes keine Bewirtung gibt", stellte der Würdenträger fest. Das sei auch gut so, denn ohne das Hingehen zu Gott und zu Maria sei es kein richtiges Fest, das im Glauben seinen Grund habe und die Menschen anrühre.

Auch wenn der Mensch oft denke, die eigenen Vorstellungen durchsetzen zu können, so zerbrächen viele Träume wie Seifenblasen und mit ihnen auch viele Menschen. "Jesus gibt der Welt Hoffnung, indem er sich klein macht wie ein Senfkorn und aufbricht, damit er wächst. Auch wir müssten aufbrechen und wachsen, dann wird aus Sünde und Schuld Vergebung und aus Dunkelheit Licht", sagte der Prediger.

Und wie der Weihbischof schon angedeutet hatte: Nach dem Gottesdienst wurden die Biertische zwischen die Bänke gestellt und die Wallfahrer stärkten sich bei Bier, Bratwürsten sowie Kaffee und Kuchen auch leiblich.
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