04.09.2017 - 16:34 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Erstes Open Air in Gehenhammer Erfolg auf der ganzen Linie Die pure Lust am Leben

"Band rockt Chor." Unter diesem Motto steht das erste Open Air bei der historischen Alten Mühle Gehenhammer. Viele Besucher können sich nicht vorstellen, was musikalisch und gesanglich abgeht - eine ganze Menge.

von Josef PilfusekProfil

Der Spruch "Gemeinsam geht alles besser" mag zwar abgedroschen klingen, traf am Sonntag aber zu. Was hatten sich der Oberpfälzer Waldverein, der Waidhauser Faschingsverein, der Chor "Sound of Mountain" und die Band "Hülft Nix" ins Zeug gelegt. "Das Open Air muss etwas werden", war die Zielvorgabe. Die hatten die Veranstalter bis ins letzte Detail erfüllt.

"Einfach super, wirklich super", schwärmte nicht nur Manfred Janker. Der OWV-Vorsitzende war ebenso vollauf begeistert wie etwa der Vorsitzende des OWV-Hauptvereins, Armin Meßner, oder Bürgermeister Johann Maurer und sein Flossenbürger Amtskollege Thoma Meiler. "Das Gelände ist ideal für ein Open Air", war nicht nur einmal zu hören. Die Veranstalter hatten das Areal prächtig herausgeputzt. "Jetzt geht's los", hieß es gegen 14.30 Uhr, als die Band "Hülft Nix" aus Flossenbürg den Startschuss abfeuerte und schon mal einen Vorgeschmack auf das weitere Programm gab. "Heute hier, morgen dort" von Hannes Wader in der rockigen Version der "Toten Hosen" war auf jeden Fall der perfekte Einstieg, bevor Hits nonstop folgten. Unter anderem besang die Band "Die pure Lust am Leben" von "Geier Sturzflug".

Wie passend: In Gehenhammer war nämlich Lust am Leben angesagt. Der Chor "Sound of Mountain", für den Vanessa Auer - von ihr war übrigens die Idee für das Spektakel ausgegangen - allen Organisatoren und Helfern ein dickes Lob aussprach, ließ es nicht nur mit "Hülft Nix", sondern auch solo krachen. Beispiele könnten in Hülle und Fülle genannt werden. Ob rockig, etwa "Proud Mary" von "Creedence Clearwater Revival", oder gefühlvoll, darunter "Weilst a Herz hast wia a Bergwerk" von Rainhard Fendrich: Das Ensemble um Dirigentin Heidi Maurer erntete Riesenbeifall und kam wie die Band um Zugaben nicht herum.

Aber auch das Rahmenprogramm hatte es in sich. "Blutzuckerwert passt, Blutdruck auch", hörten die Männer und Frauen gerne, nachdem sie sich bei den Georgenberger "Helfern vor Ort" um die Sprecher Markus Meyer und Martin Seidel einem Gesundheitscheck unterzogen hatten. Wertvolle Preise gab es bei einer gut bestückten Tombola zu gewinnen. Die Mädchen und Buben wiederum hatten großen Spaß beim Kinderschminken oder in der Hüpfburg und auch beim Wettnageln. Ein Schnäppchen konnten andere beim kleinen Flohmarkt machen.

Kaum eine Verschnaufpause gönnten sich die Dotschbäcker um Willibald Gleißner und Josef Meckl, die auch Hamburger und Pommes frites im Angebot hatten. Nicht anders ging es auch dem Waidhauser Faschingsverein, der Waffeln und Bowle mit und ohne Alkohol kredenzte, dem Ausschank-Team um die stellvertretende OWV-Chefin Martina Helgert sowie dem Pächterehepaar Ingrid und Helmut Graf.

Zu guter Letzt stand vor allem Herbert Putzer die Freude ins Gesicht schrieben. Der Vorsitzende der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord wird demnächst den Erlös aus der Veranstaltung erhalten.

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