23.04.2017 - 17:14 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Konzert mit "Bertomijo" Ohrwürmer und lange Schlangen

Das Vokalensemble "Bertomijo" hat auch nach 17 Jahren nichts von seinem Zauber verloren. Ganz im Gegenteil. Beim Auftritt in der alten Heimat sind die Stunden der exzellenten Unterhaltung, bei der Heiterkeit und Ohrwürmer zu keiner Sekunde zu kurz kommen, eine echte Schau.

Das Vokalensemble "Bertomijo" gastierte in seiner alten Heimat. Michael Haider, Joachim Scheibl, Andreas Haider, Thomas Haider und Johannes Haider (von links) begeisterten die Zuhörer. Bilder: fjo (2)
von Josef ForsterProfil

Neukirchen zu St. Christoph. "Ohrwurm 2 go" hieß der Titel des Konzers am Samstagabend im ausverkauften Pfarrsaal. Fast jedes Stück des Quintetts hätte Programm sein können, da machte auch "Don't worry, be happy" in der auf "So feiern wir in Bayern" umgetexteten Version keine Ausnahme.

Viel Spielfreude

Jedes Lied sprühte nur so vor ausgefeilter Choreographie und viel Spielfreude. Mit dem Beitrag über die "längste Schlange der Welt", die auch im Raum Georgenberg zu finden sei, schickte das Ensemble die Gäste bestens vergnügt in die kurze Pause zwischen den beiden Blöcken; nicht ohne jedoch selbst gleich wieder mitten im Saal zu erscheinen, um ein liebevolles Geburtstagsständchen an eine Jubilarin zu bringen. Während anderswo solche Pausen immer wieder heimlich zu stillen Abgängen genutzt werden, rückten die Gäste im zweiten Teil noch näher zusammen, um ja nichts zu versäumen. Liebhaber, Fans und Kenner aus der Region wissen längst viel zu gut, was "Bertomijo" verkörpert.

Allerdings haperte es nach der vom Katholischen Frauenbund mit Getränken und Imbissen bereicherten Unterbrechung bei der Aufforderung zur Übernahme des Refrains ein bisschen. Spätestens bei der darauf folgenden Episode, die gesanglich vom Ablauf der Proben erzählte, war alles wieder obenauf. Schließlich war damit der Klamauk erneut vollends eingekehrt und steigerte sich bei der gespielten Version des "Münchners im Himmel" erneut. Die Ansagen der Ensemblemitglieder hielten weiterhin die Spannung und Vorfreude auf den nächsten Ohrwurm hoch. Die drei als Hommage an das Ambiente der Stadt Regensburg gedachten Titel machten da keine Ausnahme.

Die statistisch und mit großem Diagramm auch bildlich in Szene gesetzte "Zunahme" in Sachen 17 Jahre "Bertomijo" spielte auf das Gesamtgewicht der Vokalisten an. Deswegen sei die Aktionsfläche "der Optik wegen" von der Bühne auf den rückwärtigen Bereich des Saals verlegt worden. Sehr zur Freude der Zuhörer, die nur noch hinten Plätze ergattert hatten. Auf der erhöhten Bühne hatten sie den vollen Überblick.

Mehrere Zugaben

Mit zwei oder drei Zugaben war es am Schluss dann natürlich auch nicht getan. Die Zuhörer wollten auch gegen 23 Uhr nicht nach Hause. In den nicht enden wollenden Schlussapplaus flossen in die vielen Dankesworte noch Toningenieur Oliver Hentschel und Lichtdesigner Daniel Reichenberger ein.

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