Auch Frösche profitieren - Tierschutz für Amphibien an der Staatsstraße 2154 funktioniert
Röhre für Kröten und Molche

Lokales
Georgenberg
30.08.2014
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Rainer Folchmanns Einsatz für die Natur und Umwelt trägt erneut Früchte. "Ich bin wieder auf offene Ohren gestoßen", freut sich der Natur- und Landschaftsschutzwart des Oberpfälzer Waldvereins.

Als er vom weiteren Ausbau der Staatsstraße 2154 von Waldkirch in Richtung Georgenberg erfahren hatte, war sein Bestreben, sogenannte Amphibienröhren errichten zu lassen.

Die Absprachen mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach waren laut Folchmann ohne Probleme über die Bühne gegangen. "Technischer Amtsrat Johann Baumer war mir bei der Aufstellung der Amphibienzäune eine große Hilfe", blickt der OWV-Umweltexperte zurück.

An "Kannerskurve" gezählt

Bei der Zählung im März und April hatte er mit Vorsitzendem Manfred Janker an der "Kannerskurve" 499 Kröten, neun Bergmolche, vier Teichmolche, drei Grasfrösche und einen Wasserfrosch in Sicherheit gebracht. "Teichmolche und Grasfrösche stehen in der Vorwarnliste", weist Folchmann auf die gefährdeten Tierarten hin. Am Donnerstag machte sich der Natur- und Landschaftsschutzwart ein Bild vom Einbau der Amphibienröhren. Beim Ortstermin bedankte er sich auch bei Technischem Amtmann Stefan Hain vom Staatlichen Bauamt. "Wir haben den Vorschlag des Waldvereins gerne aufgegriffen", betonte der Diplom-Ingenieur. "Der Bau der Durchlässe ist ein Beitrag für den Natur-, Tier- und Umweltschutz." Dank sagte Folchmann auch dem Forstbetrieb Flossenbürg mit Revierleiterin Anna Bruglachner-Zaschka und dem Bauunternehmen Rädlinger in Selbitz. "Die Zusammenarbeit könnte nicht besser sein."
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