01.09.2014 - 00:00 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Ortsschild steht ungünstig - Gemeinde bezahlt "Schriftzug "Feuerwehr" "Lösselmühle" wird versetzt

Der Entscheidung war eine längere Aussprache vorausgegangen. Am Ende war sie aber einvernehmlich. In seiner ersten Sitzung in der Wahlperiode hat der Bau- und Umweltausschuss zugestimmt, dass die Gemeinde die Kosten für den Schriftzug "Feuerwehr" am umgebauten Georgenberger Gerätehaus übernimmt: 721,50 Euro werden dafür fällig.

von Josef PilfusekProfil

"Die Kosten waren bekannt", wies Martin Scheibl auf die der Gemeinde übergebenen Aufstellung im November 2013 hin. "Damals waren rund 700 Euro angesetzt." Etwas mehr Absprache hätte sich Bürgermeister Johann Maurer zwar gewünscht, alle Ausschuss-Mitglieder, einschließlich Rathauschef, honorierten aber, dass die Feuerwehr zur Umbaumaßnahme selbst viel beigetragen hat. "Die Mitglieder haben jede Menge Freizeit geopfert", verdeutlichte Scheibl das Engagement der Floriansjünger.

Zustimmung gab es für Bauvorhaben von Milena Pferrer in Waldkirch. Sie darf die Erweiterung ihres Hauses durch einen Wintergarten und die Errichtung einer Garage in Angriff nehmen. Nicht korrekt fand Dr. Georg Wolf den Standort des Ortsschildes "Lösselmühle".

"Aus Brünst kommend steht dieses erst nach unserem Haus auf Höhe unserer vorderen Hofeinfahrt", hatte er in einem Schreiben hingewiesen und gebeten, entweder das Ortsschild entsprechend zu versetzen oder als Alternative die sogenannte "Ortsdurchfahrt Lösselmühle" nur für Anlieger freizugeben oder zumindest auf 30 Kilometer pro Stunde zu begrenzen. "Es handelt sich um eine gewidmete Gemeindestraße", sagte der Bürgermeister und stimmte wie Marina Hirnet, Alfred Bergler, Christian Käs und Martin Scheibl der Versetzung des Ortsschilds in Richtung Staatsstraße 2154 gegenüber der Straßenlampe zu. "Wir sollten die Bausubstanz erhalten", sprach sich der Bürgermeister für eine Aufwertung des Wohnhauses bei der Grundschule in Neudorf aus und ergänzte: "Ich erhalte immer wieder Anfragen nach Mietwohnungen."

Bei der Besichtigung des Gebäudes stellten die Ratsmitglieder Schäden am und im Haus fest. "Eine Sanierung kann nur Schritt für Schritt erfolgen", meinte Maurer, der die Angelegenheit im Gemeinderat besprechen möchte.

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