CSU trifft sich zur Ortsversammlung
Straßenbau ist Hauptaufgabe

Stephan Oetzinger und Marina Hirnet (von rechts) zeichnen langjährige Mitglieder aus. Bild: pi
Politik
Georgenberg
25.03.2018
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"Wir sind in bewegten Jahren", sagt CSU-Kreisvorsitzender Stefan Oetzinger in der CSU-Ortsversammlung. Für Bürgermeister Johann Maurer liegt die wichtigste Aufgabe derzeit im Straßenbau. Oetzinger will die Kommunen unterstützen.

) Vorsitzende Marina Hirnet würdigte zu Beginn der Versammlung im Gasthaus "Hammerwirt" die Verdienste ihrer im September 2017 plötzlich verstorbenen ehemaligen Stellvertreterin Hildegard Helgert. Den Rückblick auf das vergangene Jahr stellte die Vorsitzende mit einer Präsentation an der Leinwand vor. Sie berichtete von den Ortsvorsitzenden-Konferenzen, Tagungen und vor allem vom Stammtisch "kriTisch" mit dem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht. "Dieser ist auf große Resonanz gestoßen", freute sich die Rednerin. Mehr Zuspruch hätte sich der Ortsverband dafür beim Preisschafkopf gewünscht. Auch am Adventsmarkt am Georgenberger Rathaus hat das Team teilgenommen. "Wir haben derzeit 43 Mitglieder", sagte Hirnet. Der Altersdurchschnitt sei 60,5 Jahre. Auch Michael Schieder griff für seinen Finanzbericht erstmals auf die Leinwand zurück.

Laut Johann Maurer gilt das kommunale Hauptaugenmerk derzeit dem Straßenbau. Der Bürgermeister verdeutlichte seine Aussage mit dem Beispiel des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße Hammermühle-Dimpfl-Brünst - "die Fertigstellung ist in diesem Jahr" - und befürwortete den Ausbau der Straße von Georgenberg in Richtung Neukirchen zu St. Christoph bis zur Kindertagesstätte, "obwohl wir nur noch 55 bis 60 Prozent Förderung erhalten".

Dazukommen soll außerdem der Ausbau der Ortsstraße in Gehenhammer mit einer Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth. Geplant ist laut Maurer weiterhin die Erschließung des Baugebiets "Sandfeld" - trotz der Aufhebung der Ausschreibung. "Auch in die Feuerwehren wird viel investiert", sagte er im Hinblick auf den Neubau des Gerätehauses in Brünst oder den Umbau in Neudorf. "Wenn wir Straßen instandsetzen, müssen wir auch die Wasserleitung erneuern", machte er sich noch für Investitionen in diesem Bereich stark.

"Wir sind in bewegten Jahren", fand Oetzinger. Umso mehr freute sich der CSU-Kreisvorsitzende über die "positiven Signale" der neuen Bundesregierung und gab als Ziel vor, "das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, die uns zuletzt nicht gewählt haben, zurückzugewinnen". Für Oetzinger ist der neue bayerische Ministerpräsident Markus Söder "ein Förderer des ländlichen Raums", und so sei der Freistaat etwa in Sachen Breitbandausbau auf einem guten Weg. "Die Kommunen entlasten, die Schulden abbauen und neue Investitionen" sind nach den Aussagen des Kreisvorsitzenden Hauptaufgaben im Landkreis. Dabei kündigte er eine weitere Senkung der Kreisumlage um einen Punkt an.

Gemeinsam mit der Vorsitzenden zeichnete Oetzinger für zehnjährige Mitgliedschaft Hannelore Maurer und Konrad Wittmann aus. 15 Jahre dabei ist Katharina Helgert, 20 Jahre Franz Nickl. Auf 25 Jahre bringt es Georg Wolf und auf 30 Jahre Felix Schuler. Zu Delegierten in die Besondere Kreisvertreter-Versammlung zur Europawahl 2019 wählten die Mitglieder Marina Hirnet, Johann Maurer und Josef Woppmann. Ersatzleute sind Robert Götz, Matthias Kotschenreuther und Michael Schieder.

Unser Ziel ist, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, die uns zuletzt nicht gewählt haben, zurückzugewinnenStefan Oetzinger, CSU-Kreisvorsitzender
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