08.09.2017 - 10:38 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Gemeinderat unterstützt Brünster Antrag - Neuer Standort Gemeinderat spricht sich für neues Feuerwehrhaus aus

Laut Johann Maurer "ist das Feuerwehrhaus Brünst in die Jahre gekommen". Für den Bürgermeister stand daher in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag fest: "Der Antrag der Feuerwehr für einen Neubau ist begründet." So sah es dann auch das Gremium.

von Josef PilfusekProfil

Die Vorsitzenden Katharina Helgert und Rita Voit sowie die Kommandanten Siegmund Holfelder und Michael Stahl hatten in dem Antrag vor allem darauf hingewiesen, "dass die Fahrzeughalle nach den gültigen Unfallverhütungsvorschriften nicht mehr zulässig ist. Einsatzfahrzeug und Schutzkleidung befinden sich direkt nebeneinander". Außerdem hält die Feuerwehr den derzeitigen Gruppenraum für Schulungen, Aus- und Fortbildungen für zu klein und baulich renovierungsbedürftig.

Der vorgeschlagene Standort für den Neubau in Hinterbrünst sei für die Wehr ideal, ob in Bezug auf die Erschließung oder Park- und Übungsmöglichkeiten. "Das Grundstück liegt auch zentral innerhalb des Schutzgebiets der Feuerwehr Brünst", ist ein weiteres Argument im Antrag. "Dass die Familie Helgert die für den Neubau erforderliche Grundstücksfläche kostenlos zur Verfügung stellt, ist ein gutes Omen", fand Maurer.

Der Rathauschef schloss einen Anbau an das derzeitige Gerätehaus aus und hob die ehrenamtlichen Leistungen der Feuerwehr hervor. "Ich halte den Antrag für gerechtfertigt", fasste er zusammen und informierte, "dass der Antrag auf Vorbescheid bereits an das Landratsamt weitergeleitet ist".

Laut Robert Götz "entspricht die Begründung den Tatsachen". Der CSU-Fraktionssprecher fand aber, "dass wir uns Gedanken machen müssen, was dann mit dem jetzigen Gerätehaus passiert". Während Rudolf Völkl (UBW) auf die Aussagen im Feuerwehrbedarfsplan verwies, sprach Marina Hirnet (CSU) von einem "Entgegenkommen der Gemeinde nach dem Verkauf des alten Schulhauses". Martin Scheibl (FW) hob die Leistungen der Dorfgemeinschaft hervor.

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