Bauhof Georgenberg wird Samstag eingeweiht
Zeitgemäße Arbeitsbedingungen

Vermischtes
Georgenberg
29.08.2014
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Für Johann Maurer geht heute ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. "Unsere Leute haben endlich zeitgemäße Arbeitsbedingungen", freut sich Georgenbergs Bürgermeister auf die Einweihung und Segnung des neuen Bauhofs. Die Feierlichkeiten mit Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta beginnen um 11 Uhr. Von 14 bis 19 Uhr hat die Bevölkerung beim "Tag der offenen Tür" die Möglichkeit zur Besichtigung.

Das Projekt war Maurers Aussagen zufolge längst überfällig geworden. "Der Altbau stammt schließlich noch aus Anfang der 70er Jahre", blickt der Rathauschef zurück. "Nach dieser langen Zeit war ein Um- und Erweiterungsbau einfach notwendig geworden. Der Bauhof war ja nahezu aus allen Nähten geplatzt." Zudem habe die Gemeinde damit auch die Auflagen der Kommunalen Unfallversicherung Bayern als zuständige Berufsgenossenschaft erfüllt.

Das Parksteiner Architekturbüro Josef Schöberl, das bereits den Anbau an das Rathaus von 1988 und 1989 geplant hatte, war vom Gemeinderat für die Planungen beauftragt worden. Diplom-Ingenieur Werner Weitensteiner - bis zum 30. April noch Gemeinderatsmitglied - übernahm die Bauleitung. "Einen Besseren hätten wir nicht finden können", lobt Gemeindeoberhaupt Maurer die Zusammenarbeit.

Am 11. April 2012 erfolgte der Startschuss für die auf 338 000 Euro veranschlagte Maßnahme. "Ohne die enormen Eigenleistungen der Bauhof-Mitarbeiter Josef Meckl, Thomas Schaller und Siegmund Holfelder wären die Kosten deutlich höher gewesen", stellt der Bürgermeister den Einsatz des Teams heraus und ist sicher: "Es dürften keine 300 000 Euro werden."

Bauhof-Leiter Meckl und seine Kollegen haben nun sowohl Platz für die Fahrzeuge - darunter auch der neue Unimog - als auch für Material wie Streusalz. Außerdem können sie nun auch im Winter Werkstatt-Arbeiten oder Reparaturen an Fahrzeugen erledigen. "Im alten Bauhof war das fast nicht möglich", blickt Maurer zurück.

Einen großen Dank zollt der Rathauschef nicht zuletzt allen beteiligten Unternehmen. "Alle haben an einem Strang gezogen."
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