Feuerwehr Waldkirch braucht neuen Kommandanten und Vorsitzenden
Nachfolger gesucht

Die Feuerwehr Waldkirch sucht Nachfolger für Kommandant Karsten Reber und Vorsitzenden Bernd Pentner (von links). Bild: pi
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Georgenberg
09.01.2017
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Die Waldkirchner Feuerwehr muss nachsitzen, und das gleich zweifach. Bürgermeister Johann Maurer musst am Dreikönigstag sowohl die Wahl der Kommandanten in der Dienstversammlung als auch die Neuwahl des Vorstands in der Jahreshauptversammlung abbrechen.

Waldkirch. Für Kommandant Karsten Reber und Vorsitzenden Bernd Pentner hatten sich keine Nachfolger zur Verfügung gestellt. Dabei konnten sich die Berichte sehen beziehungsweise hören lassen. Laut Reber besteht die aktive Wehr derzeit aus 31 Leuten, darunter 5 Frauen. "Außerdem haben wir 3 Jungfeuerwehrleute", ließ der Kommandant wissen. Sein Rückblick beinhaltete eine technische Hilfeleistung, eine Sicherheitswache und einen Brandeinsatz.

Dazugekommen waren die Teilnahme an der Zwölf-Stunden-Übung in Waldthurn, der Teil eins der Modularen Truppausbildung (MTA) und der Wissenstest für den Feuerwehrnachwuchs. Rebers Dank für besondere Leistungen galt seinem Stellvertreter Wolfgang Reber, dem Jugendwart Andreas Gleißner, dem Gerätewart Hans-Jürgen Wirth sowie Thomas Pentner und Hubert Völkl. Insgesamt sprach er von einer sehr guten Zusammenarbeit.

Ausschau nach Kandidaten

"Dann werden wir uns wohl Ende Januar oder Anfang Februar wiedersehen", meinte der Bürgermeister, der wie Kreisbrandmeister Alfons Huber appellierte, bis zur erneuten Dienst- und Mitgliederversammlung Ausschau nach Kandidaten zu halten. Nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden Hubert Völkl sind etwa Schule und Beruf mit den immer höher werdenden Anforderungen an die Feuerwehrleute, darunter die Modulare Truppausbildung, oft nicht mehr unter einen Hut zu bringen. Seine Kritik an der "Feuerwehrpolitik" ließ Huber nicht ganz gelten, als er zur Ausbildung sagte: "Das ist doch schon seit vielen Jahr so."

"Wir haben 76 Mitglieder", informierte Pentner, der unter anderem auf die Faschingsfete, die Ferienaktion für die Kinder oder die Tagesfahrt nach Pilsen zurückblickte. "Wir haben uns auch an Festen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde beteiligt", sagte der Vorsitzende noch.

Vergünstigungen schaffen

"Alles bestens, es ist wie in jedem Jahr", kommentierte Josef Käs den Kassenbericht von Marina Völkl. Geprüft hatte er die Unterlagen gemeinsam mit Erwin Völkl. "Wir haben im Haushaltsplan 2017 Mittel für die Neugestaltung des Parkplatzes vor dem Gerätehaus eingeplant", informierte Maurer, der von einer guten Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sprach und die Fertigstellung des Feuerwehrbedarfsplans ankündigte.

Von einem "Jahr mit vielen Aktivitäten" bei der Feuerwehr sprach Huber, nach dessen Aussagen das Höchstalter bei den Aktiven von derzeit 63 auf 65 Jahre angehoben werden soll. "Man schiebt das Problem damit aber nur zwei Jahre hinaus", fand der Kreisbrandmeister. Vielmehr sollten für aktive Feuerwehrleute anderweitige Vergünstigungen geschaffen werden.
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