Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für Feuerwehr Georgenberg
Eines der modernsten Fahrzeuge

Geistlicher Rat Antony Soosai segnet das neue Fahrzeug der Feuerwehr Georgenberg. Bild: bey
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Georgenberg
21.08.2017
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Das neue "TSF-W" der Feuerwehr Georgenberg ist ab sofort einsatzbereit. Am Sonntagnachmittag war die Übergabe.

Bürgermeister Johann Maurer erhoffte sich von der neuen Errungenschaft für die Wehr einen Motivationsschub. Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer machte deutlich, dass die Georgenberger eines der modernsten Fahrzeug dieser Gattung im Landkreis Neustadt/WN besitzen. Und Stellvertretender Landrat Albert Nickel verband mit dem Gerät eine deutliche Verbesserung der Sicherheit für die Bürger.

Vorsitzender Berthold Reber oblag es nach dem kurzen Festzug von der Faislbacher Straße zum Feuerwehrhaus, die zahlreichen Gäste zu begrüßen. "Heute ist ein großer Tag für die Feuerwehr Georgenberg und die gesamte Gemeinde", erklärte er. Die Einweihung sei ein würdiger Abschluss eines langen Vorganges mit vielen Gesprächen und Verhandlungen. Die Feuerwehr gehöre unverzichtbar zur Gemeinde und ihren Bürgern und dürfe nicht als Freizeiteinrichtung betrachtet werden.

Kosten: 166 000 Euro

Die getätigte Investition diene der Sicherheit der gesamten Gemeinde. Der Dank für die Anschaffung gelte Bürgermeister Maurer, dem Gemeinderat und der Verwaltung. Im Anschluss segnete Geistlicher Rat Antony Soosai zusammen mit Pfarrvikar Julius Johnrose das neue Tragkraftspritzenfahrzeug.

Kommandant Matthias Scheinkönig nannte die "Ausstattung und Einrichtung auf Zweckmäßigkeit und Sicherheit ausgerichtet". Dabei seien die Kosten nie außer Acht gelassen worden. Das Gefährt habe einschließlich der Pumpe rund 166 000 Euro gekostet. Davon erhalte die Gemeinde rund 46 000 Euro Zuschüsse.

Ausführlich beschrieb Scheinkönig die technischen Daten des Fahrzeugs, das noch mit dem alten "Dreierführerschein" gefahren werden kann. Neben dem 500-Liter-Wassertank verfügt es über neue technische Finessen, die bisher in einem derartigen Fahrzeug bei einer örtlichen Wehr einmalig sind. Der Dank Scheinkönigs galt Geschäftsleiter Günter Gschwindler von der Verwaltungsgemeinschaft für die Unterstützung bei der Anschaffung.

Bürgermeister Maurer verband die Bereitschaft der Gemeinde zu Investitionen bei der Georgenberger Feuerwehr mit der Hoffnung, damit auch einen Motivationsschub ausgelöst zu haben. Die Mitglieder der Wehren selbst legten mit ihrer selbstlosen Arbeit ein ermutigendes Zeugnis ab, für das Wohl der Gemeinschaft einzustehen und einsatzbereit zu sein, wenn es gelte, Schaden von Mitbürgern abzuwenden.

Sicherheitslage verbessert

Die Bedeutung der Wehren lasse sich im ländlichen Bereich aber nicht nur auf den gesetzlichen Auftrag reduzieren, vielmehr seien es die Floriansjünger, die in den Orten das gesellschaftliche und kulturelle Leben bereichern. Dann übergab er offiziell den Fahrzeugschlüssel an Kommandant Scheinkönig.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl nahm die Unwetterkatastrophe in Bayern zum Anlass, die Notwendigkeit der Feuerwehren herauszustellen. Dazu gehöre auch die Ausstattung, die zu einem schlagkräftigen Einsatz erforderlich sei. Die Gemeinde habe mit dem neuen Fahrzeug, die Sicherheit der Bürger erheblich verbessert.

Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer nannte das neue "TSF-W" eines der modernsten Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis. Der ehrenamtliche Dienst sei nur möglich, wenn das notwendige "Handwerkszeug" zur Verfügung stehe. Nur dann sei professionelle Hilfe möglich. Die vier Granitsäulen des Brunnens vor dem Feuerwehrhaus sollten Anlass für die Wehren der Gemeinde sein, künftig auch so eng zueinander zu stehen, mahnte Rewitzer an. Die Blaskapelle Träger aus Waldkirch umrahmte die feierliche Übergabe und spielte anschließend zur Unterhaltung auf.
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