11.02.2018 - 19:04 Uhr
Gleiritsch

Das Beste, was in Gleiritsch je zu sehen war Politik nicht erwähnenswert

"Volle Pulle" ist wieder einmal beim Faschingszug angesagt. Wer glaubt, in der Faschingshochburg Gleiritsch ist nichts mehr zu toppen, hat sich geirrt. Der Ideenreichtum scheint kein Ende zu kennen. Mit das Beste steht am Straßenrand.

von Christof FröhlichProfil

Das war am Samstag wohl der beste und längste Faschingszug, den Gleiritsch bisher gesehen hat. Das bescheinigten den Organisatoren die zahlreichen, bunt maskierten und bestens gelaunten Faschingsgäste am Straßenrand, die "volle Pulle" mitgingen, mitsangen und mitfeierten und Lebensfreude pur ausstrahlten. Die Politik war dabei im wahrsten Sinne des Wortes "out" und nicht einmal wert, erwähnt zu werden.

Da standen neben vielen anderen Themen die "stumme Orgel" in Gleiritsch, die nicht optimalen Handyverbindungen, die "Tafel auf Rädern", ein neuer Bulldog, der viele PS "verloren" hat oder ein geplanter Gefängnisausbruch schon eher im Fokus. Die Zuschauer freuten sich über tolle Themenwägen wie ein Fahrzeug mit eingesperrten heulenden Wölfen, über den 100. Geburtstag des Freistaates Bayern, über das "Apres-Sky-Party-Team" und einer Gruppe stank auch "eine zum Himmel stinkende Art der Lebensmittelkontrolle".

Eine lustige Hühnergruppe warb für beste Landeier aus der Region und für mehr oder weniger sinnig und "spritzig" wird der Glyphosat-Einsatz gehalten. Die vielen Gefährte, darunter auch Faschingsvereine und weitere Motivgruppen, wurden durch zahlreiche Fußtruppen ergänzt. Doch auch die Zuschauer am Straßenrand, fast alle bunt und phantasievoll maskiert, trugen ihren Teil zur guten Stimmung in Gleiritsch bei. Da kann das Fazit nur lauten: "Eine tolle Gleiritscher Narrenschar, macht weiter so im nächsten Jahr".

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