Gemeinderat Gleiritsch tagt
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Politik
Gleiritsch
27.12.2016
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Nur zwei Tage vor Heilig-Abend traf sich der Gleiritscher Gemeinderat zur Sitzung. Der Bürgermeister wies auf die finanzielle Kraftanstrengung hin, welche die Sanierung der alten Schule in den nächsten Jahren fordert. Nachdem es dazu ein großzügiges Zuschuss-Geschenk gibt, wird die Umlage an das Brückenland Bayern-Böhmen gerne bezahlt.

Zunächst stand ein Beschluss aus einer vorhergehenden Sitzung zum Antrag von Thorsten Schwarz aus Gleiritsch zur Debatte. Das Gremium verständigte sich, dass dieser aufrecht erhalten wird und zwar in Bezug auf die isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Am Vogelherd" und dessen Aufhebung. Zur Aufhebung des Plans sah der Gemeinderat derzeit keine Veranlassung.

Aufforstung genehmigt

Die Ratsmitglieder stimmten dem Antrag von Brigitte Hammerl aus Großenschwand auf Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis in einer Größe von 0,81 Hektar in der Gemarkung Gleiritsch zu. Dazu hatte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf die Gemeinde als Grundstücksnachbar um Stellungnahme gebeten. Verwiesen wurde jedoch darauf, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsflächen eingehalten werden.

Bei der Festsetzung der Hebesätze für die Grundsteuer A und Grundsteuer B (jeweils 380 Prozent) und der Gewerbesteuer (330 Prozent), wird es auch für das Haushaltsjahr 2017 keine Veränderungen geben. Bei dieser Sitzung entschied der Gemeinderat auch, die Auszahlung von Zuschüssen an die gemeindlichen Vereine und wohltätigen Einrichtungen 2016 auf dem Niveau des Vorjahres zu belassen.

Der Anfrage auf Gewährung eines Zuschusses des Tierschutzvereins Schwandorf für den Bau eines neuen Hundehauses stimmte das Gremium zu. Seit 2011 wird eine jährliche Pauschale von 0,50 Euro pro Einwohner an den Verein bezahlt. Für das Jahr 2016 sind 327,50 Euro fällig. "Die damit unkomplizierte Anlieferung von Fundtieren hat sich mittlerweile bewährt.

Es wird jedes Fundtier angenommen und der Gemeinde Gleiritsch entstehen keine weiteren Kosten für Impfungen, Tierarzt oder Unterbringung", betonte Bürgermeister Hubert Zwack. Als Unterstützung für den Bau des Hundehauses wurde deshalb beschlossen, nochmals 327,50 Euro als einmaligen Zuschuss zu gewähren.

Umlage zahlt sich aus

Als letzter Tagesordnungspunkt stand die Umlage 2016 für das Regionalbüro Brückenland Bayern-Böhmen auf der Tagesordnung. Hier wird für das Jahr 2016 wieder eine Umlage in Höhe von 1,20 Euro je Einwohner gewährt.

Da die Mitgliedschaft eine der Voraussetzungen für die Teilnahme am "Kommunalen Investitionsprogramm" (KIP) war und der Gemeinde ein ansehnlicher Zuschuss für die Sanierung der ehemaligen Volksschule gewährt wird, hat sich diese Investition im wahrsten Sinne des Wortes längst "bezahlt" gemacht.
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