Gemeinderat informiert sich über Stand der Arbeiten
Bürger entrümpeln alte Schule

Politik
Gleiritsch
04.07.2017
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Die Revitalisierung der alten Gleiritscher Schule läuft. Davon überzeugte sich der Gemeinderat bei einer Ortsbesichtigung. Vorher musste ein Bauantrag noch einmal in die "Ehrenrunde" und der "Notfallplan Wasserversorgung " im Bereich Windpark Pamsendorf bedarf einer Nachbesserung.

(frd) Zur erneuten Behandlung der Bauvoranfrage zur Errichtung eines Holzhauses auf einem Grundstück der Gemarkung Bernhof (Kohlmühle) richtete der Gemeinderat einen Vorschlag an den Antragsteller. So müsste der Kanalanschluss über das Anwesen Kohlmühle 1 erfolgen, wobei eine entsprechende dingliche Absicherung erforderlich ist. Das Grundstück für die Zufahrt befindet sich im Eigentum des Landkreises. Der Antragsteller muss noch abklären, inwieweit eine wegemäßige Erschließung möglich ist.

Erst Vereinbarung

Aus Sicht der Gemeinde könne die Erschließung (Wasser und Abwasser) nur mit einer Sondervereinbarung sichergestellt werden. Die Kosten müsste der Antragsteller tragen. Bürgermeister Hubert Zwack wurde beauftragt, die Sachlage mit dem Antragsteller zu erörtern und einen entsprechenden Entwurf einer Sondervereinbarung dem Gemeinderat zur Entscheidung vorzulegen.

Andere Lösung

Zum laufenden Schriftverkehr zum Notfallplan Wasserversorgung Windpark Pamsendorf (Optimierung mit temporären Hochbehälter), fasste der Gemeinderat folgenden Beschluss: Vonseiten der Gemeinde Gleiritsch bestehen nach wie vor Bedenken, dass im Notfall/Havariefall mit dem vorhandenen Notfallplan die Trinkwasserversorgung inklusive Brandschutz für die Gemeinde Gleiritsch ordnungsgemäß und ausreichend gewährleistet ist.

Als problematisch wird angesehen, dass bis zur ordnungsgemäßen Einsatzbereitschaft und Keimfreiheit (Aufbau des temporären Hochbehälters, spülen, desinfizieren und beproben der Verbindungsleitung) es dazu führt, dass für das Versorgungsgebiet von Gleiritsch eine Abkoch-Anordnung erforderlich ist. Die Arbeiten werden vermutlich mindestens zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen. Der Gemeinderat forderte die Stadt Pfreimd auf, weitere Lösungsmöglichkeiten zu prüfen, welche die Trinkwasserversorgung inklusive Brandschutz für die Gemeinde Gleiritsch im Notfall sicherstellen.

Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht wurde der Stadt Pfreimd die Erlaubnis erteilt, einen weiteren Entlüfter und einen Freistrom-Hydranten zum Anschluss des Hochbehälters im Bereich des Gleiritscher Leitungsnetzes einzubauen. Der Einbautermin ist mindestens eine Woche vorher mitzuteilen. Die Gemeinde Gleiritsch wird keinerlei Kosten für diese Maßnahme übernehmen.

Der Vorsitzende gab folgenden nichtöffentlichen Gemeinderatsbeschluss bekannt: Der Auftrag für die Schlosserarbeiten in der ehemaligen Schule ging an die Firma Faltenbacher aus Pirk (34 202 Euro). Wie Zwack informierte, werde am Breitbandausbau auf Hochtouren gearbeitet. Die Inbetriebnahme ist bis Ende Juli geplant.

Anschließend begaben sich die Gemeinderatsmitglieder auf das Nachbargrundstück, wo sie sich von Architekt Christian Schönberger zum Stand der Arbeiten für die Revitalisierung der ehemaligen Schule informieren ließen. Dieser ging im Detail auf den Außenbereich, Trockenlegungs- und Dämmungsmaßnahmen, sowie den Ablauf der Abwässer und des Regenwassers ein.

Dank für Eigenleistungen

Danach ging es ins Innere des Gebäudes, wo Bürger unter der Regie von Hubert Zwack bereits die notwendige Entrümpelung vorgenommen haben. Zu erneuernde Türen, Decken und Bodenbeläge wurden entfernt und entsorgt. Diesen Mitbürgern zollte Zwack ein besonderes Lob und gab der Hoffnung Ausdruck, dass es in diesem Arbeitstempo weitergehen werde.

Architekt Christian Schönberger sagte zu, den Gemeinderat über den Stand der jeweiligen Bauphasen zu informieren. Bei einem zeitnahen Ortstermin werden Details über die Ausgestaltung, Bodenbeläge oder Anstriche besprochen.
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