29.08.2017 - 20:00 Uhr
GleiritschOberpfalz

25 Jahre Patenschaft zwischen Panzerbataillon und Gemeinde Kontakte zu Soldaten pflegen

Die hohe Akzeptanz der Bundeswehr in der Region zeigt eine Patenschaft zwischen dem Panzerbataillon 104 aus Pfreimd und der Gemeinde Gleiritsch. Diese besteht seit 25 Jahren, doch sie hat eine viel längere Geschichte.

Zur Bekräftigung der Patenschaft anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurden Urkunden ausgetauscht. Darüber freuten sich (von links) Josef Irlbacher, Vorsitzender der Krieger- und Reservistenkameradschaft Gleiritsch, Bürgermeister Hubert Zwack und Hauptmann Marc Roser von der 1. Kompanie des Panzerbataillons 104. Bild: akp
von Alois KöpplProfil

Bereits im Jahre 1985 wurden zwischen der Panzerjägerkompanie 100 aus Pfreimd und der Gemeinde Gleiritsch erste Kontakte geknüpft, um eine Patenschaft mit dem Ziel der Förderung des Verständnisses der Bürger für die Bundeswehr zu vereinbaren. Da Demokratie, die fundamental unser westliches Werteverständnis prägt, keine Selbstverständlichkeit ist, bedarf es des Schutzes und des Erhalts dieser Grundwerte.

Erste Verbindungen

Am 29. Juni 1985 erfolgte anlässlich des 85-jährigen Bestehens der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Gleiritsch der feierliche Austausch von Patenschaftsurkunden durch den damaligen Bürgermeister Karl Stepper und Major Peter Woelky. Nach der Auflösung der Panzerjägerkompanie 100 übernahm im Jahre 1992 die 1. Kompanie des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd diese Aufgabe. Mit der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht reduziert sich auch der Zulauf zu den Kameradschaften. Gleiritsch zeigt hier eine positive Weiterentwicklung.

Keine Worthülsen

Anlässlich des Weinfestes der Krieger- und Reservistenkameradschaft Gleiritsch besuchten Hauptmann Marc Rosner und Hauptmann Matthias Forster nun am Wochenende die Gleiritscher Partner. "Ich freue mich über die Einladung und danke im Namen meiner Soldatinnen und Soldaten für die sehr gute Zusammenarbeit und hohe Akzeptanz der Bundeswehr", sagte Rosner in seiner Ansprache.

Zur Bekräftigung der Patenschaft anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurde eine Urkunde überreicht. "Möge die Patenschaft weiterhin der Verbesserung und Vertiefung der menschlichen Kontakte zwischen der Bürgerschaft von Gleiritsch und der Soldaten der 1. Kompanie des Panzerbataillons in Pfreimd dienen", steht darauf zu lesen. Dass das keine leeren Worthülsen sind, beweisen die regelmäßige Teilnahme der Pfreimder Kameraden am Volkstrauertag in Gleiritsch und die gemeinsamen Aktionen der Freunde der 1. Kompanie des Panzerbataillons aus Pfreimd und der Kameraden aus Gleiritsch.

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