16.10.2017 - 17:24 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

43. Volkssporttag in Grafenwöhr Über Stock und Stein

Sonnenschein pur an allen drei Tagen - welch ein Glück für die Wanderfreunde. Da hatten sich die akribischen Vorbereitung des 43. Volkssporttags gelohnt. Der Tag wurde für Veranstalter und Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Vertreter der Siegergruppen stellten sich mit Schirmherrin und zweiter Bürgermeisterin Anita Stauber (links), Stadtverbandsvorsitzendem Gerhard Mark, Vorsitzendem Hans Schilling (Mitte, mit Krawatte), Elfriede Kean und Rektor Matthew Kranevich (rechts) zum Erinnerungsfoto auf. Bild: az
von Autor AZProfil

Tausende machten bei dem Volksporttag mit. 69 Vereine aus ganz Deutschland waren angereist, außerdem marschierten fünf Ortsgruppen mit. Mit 285 Schülern und 80 Begleitpersonen stellte die US Elementary School die stärkste Gruppe und holte sich den Siegerpokal. 284 Schüler und Lehrer der Grafenwöhrer Grund- und Mittelschule nutzten die Veranstaltung als Wandertag. Jede Klasse bekam dafür Urkunden.

Das Jugendheim war Start- und Zielpunkt und diente außerdem als Verpflegungsstelle. Wohlwissend um den Appetit der Teilnehmer, waren die Veranstalter gut vorbereitet. 100 Kücheln, 20 Kuchen und 15 Torten aßen die Wanderer, wusste Renate Schilling vom Vorbereitungsteam.

Hilfe von allen Seiten

Zur Stimmung vor der Preisverleihung am Sonntag trug auch Musiker Klaus Lingl aus Parkstein bei. Vorsitzender Hans Schilling übernahm die Siegerehrung, bei der auch Schirmherrin, zweite Bürgermeisterin Anita Stauber, den Rektor der US-Schule, Matthew Kralevich, Elfriede Kean von der Elementary School und Gerhard Mark vom Stadtverband teilnahmen.

Das Rote Kreuz, die Polizeiinspektion Eschenbach, die MP-Station Grafenwöhr und die Stadt sowie die Feuerwehr Gößenreuth und das Vereinsteam unterstützten den Volksporttag. Ein Hingucker waren die Klassen der Elementary School: Die Kinder trugen bunte T-Shirts mit dem Aufdruck "Volksmarch Grafenwöhr" und als Emblem einen Bären in Lederhose. Schilling nannte es vorbildlich, dass die jungen Amerikaner mit Abfallsäcken unterwegs waren, um Müll aufzusammeln.

Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber betonte den Stellenwert der Veranstaltung: Wandern könne man in jedem Alter und sei "Stück Lebensqualität". Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark hoffe, dass der Verein noch lange den Wandergedanken aufrechterhalte.

Pressath vorne

Für Rektor Matthew Kranevich von der US-Schule war es der sechste Volksmarsch gewesen. "Die Kinder werden sich wohl immer an diesen Wandertag erinnern", war er überzeugt. Er lobte zudem die Leiterin der Elementary School, Elfriede Kean. Seit 35 Jahren unterrichte sie an der Schule und ebenso lange würden die Kinder auf ihre Initiative hin an den Volksmärschen teilnehmen.

Zügig wickelten Schilling und Stauber die Ehrung der stärksten Gruppen ab. Mit 130 Teilnehmern errang der Patenverein Pressath Platz eins, gefolgt von Oberviechtach mit 70 und Schwarzenbach/Saale mit 60 Marschierern. Die weiteren Platzierungen: 4. Görau (60), 5. Amberg (55), 6. Steinberg (55), 7. Ittling (55), 8. Leonberg (51). Die Elementary School mit 285 Teilnehmern war die stärkste Ortsgruppe. Es folgten die Freizeitkicker Hub, MC Pilots, Pistenschwinger und Nordic Walker.

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