19.06.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Über 5000 Besucher beim Waldkinderfest in Grafenwöhr Ein Wald voller Abenteuer

Kamele in der Grafenwöhrer Bierlohe gesichtet - hat der Klimawandel etwa schon zugeschlagen? Keine Sorge, die Wüstenbewohner sind "nur" eine der Attraktionen des dritten Waldkinderfestes in Grafenwöhr, das 5300 Besucher anzog.

Wann kann man schon einmal ein Kamel füttern? Beim Waldkinderfest in Grafenwöhr ging das. Bild: myd
von Doris MayerProfil

(myd) Es gab am Wochenende viel zu erleben in Grafenwöhr: Bei Tier- und Waldquiz, bei Feuerwehr oder Polizei - überall konnten die Kinder Wissenslücken schließen. Beim Torwandschließen, Balancieren, Bauen von Papierfliegern oder bei Löschübungen bewiesen die Besucher Geschicklichkeit. Am Streichelzoo konnten erste Kontakte zu kleinen kuschligen Freunden geknüpft werden, daneben war das Krähen und Gackern der Hennen mit ihrem Gockel zu hören.

Bei sengender Hitze auf dem Festplatz Ochsenhut gaben Musikgruppen der Klingenden Töne Kostproben ihres Könnens. Anschließend zeigten die Tanzgruppen des SV Grafenwöhr tolle Choreografien zu flotter Musik. Beim Papierschöpfen lernten Kinder und Erwachsene, wie aus Altpapier neues, individuelles Schreibmaterial hergestellt werden kann. Nebenbei gabs Infos zur Biotonne. Die Grafenwöhrer Jagdgenossen informierten an ihrem Stand über ihre Arbeit, die Naturschutz und Landschaftspflege mit beinhaltet. Der Bayerische Jagdverband hat dafür kostenlos Infomaterial, Mal- und Bastelbücher und Poster zur Verfügung gestellt. Zwischendurch heulte eine Motorsäge auf: Speedcarver Holz-Flori schuf in kurzer Zeit mit filigranem Einsatz seines schweren Geräts aus einem Baumstamm einen Bären. Über großes Besucherinteresse freute sich auch die Grafenwöhrer Schnitzergemeinschaft. An anderer Stelle schwangen die Timbersportler die Axt, durchtrennten 40 Zentimeter dicke Baumstämme in Sekundenschnelle mit der Motorsäge und erläuterten die verschiedenen Disziplinen ihres Sports. Die Besucher des diesjährigen Waldkinderfestes hatten die Qual der Wahl. Als sich dann der Magen meldete, waren weitere Entscheidungen gefragt: Pommes oder Kartoffelspiralen, Burger, Hot-Dogs, Bratwürste, Steaks oder eine Pizza, Crepes, Kuchen, Torten oder doch ein gesunder Obstbecher?

Daneben lud ein kleiner Markt ein, die Speisekammer mit regional hergestellten Fleisch- und Fischprodukten, Säften, Marmeladen, Likören oder Honigprodukten zu befüllen. Sabina Wächter-Sollfrank, die Hauptorganisatorin und Koordinatorin der Stadt, zeigte sich sehr zufrieden: "Alle Vereine und Anbieter sind gekommen und haben durch ihren Einsatz dieses tolle Fest mit ermöglicht. Für uns war dieses Fest, bei dem Klein und Groß voll auf ihre Kosten gekommen sind, ein großer Erfolg."

Ebenso zufrieden zeigten sich am Ende des Festes die beiden anderen Säulen der Organisation, Förster Martin Gottsche von der Bayerischen Forstverwaltung sowie Martin Koppmann, der Geschäftsführer des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald.

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Weitere Informationen im Internet:

www.onetz.de/1759776

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