15.05.2017 - 20:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Frühjahrskonzert der Musikschule Vierstädtedreieck: Auf einer musikalischen Reise

Die Musikschule Vierstädtedreieck entführt die Zuhörer auf eine Reise durch Deutschland und die USA. Dabei geht es nicht nur klassisch zu.

Die Nachwuchsmusiker zeigten ebenfalls ihr Talent.
von Renate GradlProfil

(rgr) Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist lange vorbei. Aber am Samstag fühlten sich die Zuhörer im Jugendheim ein wenig in diese Zeit hineinversetzt. Diesmal waren es die Jugendlichen der Musikschule Vierstädtedreieck, die unter der Leitung von Johannes Steppert den "Radetzky-Marsch", den "Blumenwalzer" und die "Tritsch-Tratsch-Polka" beim Frühlingskonzert aufleben ließen.

Der Leiter der Musikschule Vierstädtedreieck, Johannes Steppert, begrüßte die Gäste im voll besetzten großen Saal des Jugendheims. Bürgermeister Edgar Knobloch sprach auch im Namen seines Pressather Kollegen und Vorsitzenden des Vereins, Werner Walberer, Grußworte. Knobloch befürwortete das "Konstrukt der interkommunalen Zusammenarbeit", denn mittlerweile seien zehn Städte und Gemeinden bei der Musikschule. "Fast alle Instrumente sind hier im Einsatz, und das auf hohem Niveau", lobte der Grafenwöhrer Rathauschef.

Musikalisch überbrachten die Musiker des Blasorchesters unter der Leitung von René Bauer den "Gruß aus Böhmen" und die "Mondlicht-Polka". Hannah und Theresa Mayer lockten "Murzel und Purzel" aus ihren Klarinetten hervor. Vom Blockflöten-Ensemble, geleitet von Ulrike Dziwinski, war die "Sinfonie Nr. 4" und der "Rag-Alley-Dream" zu hören. Traumhaft schöne Klänge zauberte das Gitarrenensemble mit Klaus Bäuerlein in den Raum.

Fiebrig aufgeregt waren die Kleinen des Nachwuchsorchesters nicht nur, weil sie dem Publikum das "Stadionfieber" erleben ließen, sondern weil es schon etwas Besonderes für sie war, auf der Bühne zu stehen. Manche von ihnen sind gerade mal sieben Jahre alt. Ulrike Dziwinski und René Bauer haben mit ihnen auch den "Banana Boat Song" und "Bella Bimba" einstudiert.

Die etwas älteren Musiker des Blasorchesters präsentierten "American Patrol", "New York, New York", "Ouverture to the Addams Family" und "Coldplay on Stage". Solistisch zeigte Jonas Schreml "wie wunderbar die Welt ist". Auch während der Stücke des Blasorchesters setzten die Jugendlichen immer wieder Solo-Akzente.

Klassisch wurde es mit Magdalena Dötsch und Eva Berankova mit ihren Querflöten. Gedanklich konnte das Publikum auch auf den Boulevards von Paris schlendern oder sogar Tango tanzen. Sophia Weber und Viktoria Obermaier haben mit ihrem Akkordeon dafür die nötige Grundlage geschaffen.

Für "Furore" hingegen sorgte das Percussion-Ensemble mit Stefan Brunner. Die Gäste im Saal waren begeistert vom Konzert und honorierten die Leistung mit langanhaltendem Applaus. Steppert bedankte sich abschließend bei seinen Schützlingen für ihre große musikalische Vielfalt.

 

 

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