Weihnachtssingen und -musizieren des Männergesangvereins 1890 stimmt auf das Fest ein
Tautropfen sind kostbare Perlen

Kultur
Grafenwöhr
21.12.2016
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Viel zu tun hat der Männergesangverein gerade in der Vorweihnachtszeit. Der Höhepunkt am vierten Adventssonntag: das Weihnachtssingen und -musizieren.

(rgr) Mit den Liedern "O Freude über Freude", und "The First Nowell" (das erste Weihnachtsfest), das die Stadtkapelle Grafenwöhr spielte, wurde das Konzert eröffnet. Leiter Hans Rettinger spielte das Trompetensolo. Stadtpfarrer Bernhard Müller ging danach auf das alte adventliche Lied "Tauet Himmel den Gerechten" ein. Die Tautropfen sind kostbare Perlen und das Symbol der Liebe und Sinnbild für die Erlösung. "Gott hat das Verdorrte mit Tau der Liebe befruchtet", sagte der Pfarrer.

Die Gottesmutter wurde vom Männergesangverein mit gemischtem Chor unter der Leitung von Bernhard Greiner mit "Ave Maria" besungen. Es waren auch Lieder aus Böhmen, Russland und Spanien zu hören, wie der "Gesang der Engel" und das "Friedenslied der Nacht". Lauschen konnten die Besucher auch besinnlichen Weisen des Flöten-Duos Lena Geyer und Julia Cameron sowie von der Veeh-Harfen-Gruppe mit Gisela Meier, Erna Greiner, Irmgard Schmidt, Barbara Wächter und Christine Geyer. Ruhige Töne ließ auch "d'Saitenmusik Vierstädtedreieck" unter Leiterin Inge Dötsch erklingen. "Manchmal denk ich, es gibt keine Weihnacht" von der Stadtkapelle hatte Rhythmus und Swing im Blut. Mit "Tochter Zion" ertönte Altbekanntes.

Aber auch Benno Englhart (Alphorn) und Johanna Rubenbauer (Klarinette) zauberten mit "Sternenhimmel" und "Feenzauber" wunderbare Töne in die Mariä-Himmelfahrtskirche. Das "Jubilate" sang der MGV-Chor mit Solistin Hannelore Lippiotta, das vom Alphorn begleitet wurde. Nach einem kräftigen Applaus konnten die Besucher beim Lied "O du fröhliche" mit einstimmen.
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