28.02.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Aktion in der Rosenhof-Siedlung kommt gut an - Anlieger wollen Steg über den Thumbach Viel Gesprächsstoff an der Feuertonne

von Autor XRIProfil

Die Feuertonne entwickelte sich quasi zur Ideenschmiede: Bei ihrem Ortstermin in der Rosenhof-Siedlung erfuhren die CSU-Stadtratskandidaten aus erster Hand, dass die Anwohner viele gute Vorschläge haben. Sie wünschen sich einen Steg über den Thumbach, einen Verkehrsspiegel und Grüngutcontainer.

Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch hatte zum "Gespräch an der Feuertonne" in den Garten von Sabine Wendt eingeladen. Rund 50 Bewohner aus dem Stadtteil nahmen die Möglichkeit wahr, sich zu informieren und eigene Vorstellungen zu erklären.

Eine Anbindung per Fußgängerbrücke über den Thumbach zum Hasensteigerl und zum Annaberg war einer dieser Wünsche. Von der Rosenhof-Siedlung aus wäre dies ein attraktiver Weg zum Spazierengehen. Der Freizeitwert könnte so gut gesteigert werden. Edgar Knobloch, die Stadtratsbewerber und die Stadträte nahmen den Vorschlag gerne auf. Vor einigen Jahren war der Vorstoß für eine solche Brücke noch abgelehnt worden. Aber warum sollte die Idee nicht einen zweiten Versuch wert sein, hieß es.

Tempolimit nötig

Ein Verkehrsspiegel an der Einmündung zur Thumbachstraße und einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Talstraße waren weitere Vorschläge. Klage wurde geführt über die mangelnde Sauberkeit in Grünanlagen. Als besonderer Service sollte auf dem neuen Bauhofgelände die Abgabe von Grüngut auch während der Woche möglich sein, forderten weitere Gesprächsteilnehmer. Andere monierten, dass es in Grafenwöhr kein Geschäft mit Baumaterial und Heimwerkerbedarf gibt. Das stimmt nicht ganz, hörten die Besucher, denn einzelne örtliche Handwerker und Elektrobetriebe halten gewisse Sortimente an Kleinteilen schon auf Lager.

Als positiv wurde der Vorschlag aufgenommen, per Mitteilung von der Stadt über den Ablauf des Personalausweises informiert zu werden. Einige bekannten, dass sie bereits mit ungültigem Ausweis am Flughafen standen. Moderne EDV mache diesen Bürgerservice möglich. Edgar Knobloch informierte über das Wahlverfahren und bat um das Vertrauen für sich und seine Mannschaft. "Mit'm Reden kumma d'Leit zamm", sei seine Devise. Der ehrliche Umgang mit den Bürgern müsse gepflegt werden. Große Wahlversprechen, so Knobloch, lägen ihm fern. Man müsse auch offen sagen, wenn etwas nicht geht. Die Einladung zum zwanglosen Gespräch fand jedenfalls guten Zuspruch. Die meisten diskutierten auch nach dem offiziellen Teil noch lange weiter.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.