17.07.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Aktive der Feuerwehr trainieren das Sägen am Spannungssimulator Gefahren erkennen

Man sieht es besonders häufig nach Unwettern: Umgeknickte Bäume versperren Straßen und Wege, die Feuerwehr kommt und versucht die wichtigsten Straßen wieder frei zu bekommen.

von Autor XRIProfil

Ein gefährliches Unterfangen, entstehen doch gerade bei umgestürzten Bäumen enorme Spannungen. Ein unüberlegter Schnitt mit der Motorsäge kann schwerste Verletzungen bei den Helfern verursachen.

Um solche Gefahren besser erkennen und beherrschen zu können, wurde am Grafenwöhrer Feuerwehrgerätehaus ein sogenanntes Spannungssägen organisiert. Forstamtmann Martin Gottsche, Leiter der Außenstelle Pressath des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Weiden, sowie Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller vom AELF Amberg leiteten den speziellen Motorsägelehrgang für Feuerwehren. Gottsche betonte hierbei, dass diese Spezialausbildung in naher Zukunft verpflichtend für alle Feuerwehren wird.

Um Spannungen im Holz - wie sie bei umgestürzten Bäumen nach einem Sturm entstehen - realistisch nachzustellen, wurde ein Spannungssimulator verwendet. Hierbei wurden große Baumstämme sicher eingespannt und verspannt. Nun musste die Gefahr erkannt und mit verschiedenen Schnitttechniken beseitigt werden. Insgesamt sieben Aktive aus den Feuerwehren Grafenwöhr, Gößenreuth, Gmünd und Hütten beteiligten sich an dem eintägigen Kurs. Auch Bürgermeister Edgar Knobloch machte sich ein Bild von der Ausbildung der Floriansjünger und dankte Tobias Schatz, Heinrich Panzer, Manfred Regner, Klaus Guthmann, Rainer Waletzko, Dieter Lorenz und Carsten Englhardt für ihr Engagement.

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