Beim Wanderverein läuft alles hervorragend - Hans Schilling seit 30 Jahren Vorsitzender
Zusammenhalt und Ausdauer

Bild: Der gewählte Vorstand: Vorne Mitte Vorsitzender Hans Schilling, links Schriftführerin Waltraud Ertl, neben ihr Wanderwart Alfons Dobmann. Rechts neben Schilling, 2. Kassier Evi Fischer, rechts außen der neue Kassenverwalter Charley Schultes. Hinten links Bürgermeister Helmuth Wächter zusammen mit der weiteren Vorstandsriege. Bild: az
Lokales
Grafenwöhr
16.04.2013
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Ist man sich einig, so läuft vieles wie am Schnürchen. Diese alte Erfahrung gilt schon immer als Triebfeder bei den Wanderfreunden. In diesem Verein werden Zusammenhalt, Treue und Ausdauer von jeher gepflegt. Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstands, wie auch bei der Ehrung langjähriger Mitglieder, wurden diese verbindenden Eigenschaften einmal mehr offensichtlich.

Vorsitzender Hans Schilling hieß dazu im Sportpark insbesondere Bürgermeister Helmuth Wächter willkommen. Nach einem ehrenden Gedenken für verstorbene Mitglieder und dem Protokoll von Schriftführerin Waltraud Ertl, schaute er zurück auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr. Sein Resümee ließ staunen: "Von den Mitgliedern wurden 25 789 (!) Kilometer zu den verschiedenen Volkswanderungen gefahren." Woche für Woche seien durchschnittlich zwei, mitunter gar vier Termine wahrgenommen worden.

Hier dankte Schilling vor allem den Wanderwarten Alfons Dobmann, Georg Rupprecht, Charly Schultes und Günther Baumann, "welche die Mitglieder unermüdlich und mit Begeisterung zum Mitmachen animieren". Dieser Fleiß wiederum habe sich einmal mehr beim eigenen Wandertag im Oktober mit einer hohen Beteiligung auswärtiger Vereine niedergeschlagen. Schilling erinnerte an die Besuche bei verschiedenen Festen, wie etwa am 100. Jubiläum der örtlichen BRK-Bereitschaft. Eine ehrende Verpflichtung stelle stets die Gratulation von Geburtstagsjubilaren dar. "Ja, Wanderer werden alt und bleiben fit", bilanzierte Schilling mit Blick auf teilweise hochbetagte, aktive Mitglieder.

Permanenter Wanderweg

Auch auf die Geselligkeitsfahrten nach Österreich und Volkach kam der Vorsitzende zu sprechen, um dann den im September 2010 eröffneten "Permanenten Wanderweg" als "tollen Erfolg" zu bezeichnen. Auf der gut markierten Zehn-Kilometer-Strecke seien seither um die 1600 Menschen unterwegs gewesen. Manche kämen gleich mehrmals, um die Jahreszeiten zu genießen. Schilling warb für diese Einrichtung, die jedem etwas bringe, die zudem "Kinderwagen freundlich und Senioren geeignet" sei.

"Schulwandertag"

Eingehend Revue passieren ließ Schilling den 38. Internationalen Wandertag, an dem sich Begeisterte aus nah und fern ebenso wie zahlreiche amerikanische Freunde mit ihren Familien beteiligten. Schilling lobte in diesem Zusammenhang die Unterstützung des Rektors von Grund- und Mittelschule, Gerhard Götzl, wie der Vertreter von amerikanischer Seite, Schuldirektor Dr. Matthew Kralevich und der Deutsch-Lehrerin an der Elementary-School, Elfriede Kean.
Dank ihrer gemeinsame Initiative nämlich sei ein "Internationaler Schulwandertag" auf die Beine gestellt worden. "Ein wirklich gelungenes Event für Schüler und Lehrer." Keine Mühe gescheut habe einmal mehr sein Helferteam, um das Heer an Wanderern im Jugendheim nicht nur zu versorgen sondern regelrecht zu verwöhnen!

Schilling dankte für jedwede Unterstützung während des ganzen Jahres durch die Stadt. "Es ist einfach schön, wenn man den Bürgermeister anruft, und er immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins hat!" Auch für die sorgfältigen Internetbeiträge von Charly Schultes fand er Anerkennung. Überaus traurig gestimmt habe die Nachricht vom überraschenden Tod von Karl Ficker. "Das langjährige, aktive und stets zuverlässige Vorstandsmitglied mit seinem angenehmen Wesen hinterlässt eine schmerzliche Lücke im Verein!"

Präzise zählte Wanderwart Alfons Dobmann die 74 Teilnahmen an auswärtigen Wandertagen mit zurückgelegten 25 789 Kilometern auf, die auch nach Österreich und Baden-Württemberg geführt hätten. Bei elf Vereinen habe man einen Pokalplatz, bei vielen einen Gruppenpreis erwandert. Dobmann wünschte auch für dieses Jahr solche Aktivitäten, im Sinne eines neuerlichen Erfolges beim eigenen Wandertag.

Auch die Stadt profitiert

"Hier läuft alles hervorragend", stellte Bürgermeister Helmuth Wächter lobend fest. Auch er betonte die völkerverbindende Bedeutung des Deutsch-Amerikanischen Schulwandertages. Die im städtischen Haushalt eingeplanten Weg-Verbesserungsmaßnahmen kämen auch den Wanderfreunden zugute. Konkret nannte er den Weg von Gößenreuth nach Bärnwinkel, den Schafweg sowie die Verbindung vom sogenannten Hasensteig nach Gößenreuth. "Der Verein lebt von der Arbeit der Mitglieder, die Stadt profitiert aber auch davon", fasste er zusammen.
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