15.02.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

CSU-Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch stellt sich den Wolfgangsiedlern vor - Selbst Mitglied Heiße Themen an der Feuer-Tonne

Während Edmund Stoiber einst verbal über die lodernde Glut stolperte, wagte sich Edgar Knobloch, CSU-Bewerber um das Bürgermeisteramt, nahe ans offene Feuer. Im "Tonnen-Gespräch" mit den Anwohnern der Wolfgangsiedlung verschaffte er sich einen Überblick über deren Sorgen und Anliegen.

Guten Anklang finden die Einladungen von CSU-Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch und seinem Team zu "Gesprächen an der Feuertonne". Rund 40 Anlieger brachten in der Wolfgangsiedlung ihre Anregungen vor und nahmen die Information der CSU-Mannschaft auf. Bild: xri
von Autor XRIProfil

"Vorstellen, Informieren, mit den Bürgern ins Gespräch kommen", lautet die Devise von Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch. Etwa 40 Anlieger folgten der Einladung zum Treffen an der Feuer-Tonne in der Wolfgangsiedlung. Beim anschließenden Treffen am Geismannskeller kam es zu guten Gesprächen.

"Gerade die Jugendzeit und viele Freunde verbinden mich mit der Wolfgangsiedlung", stellte sich Edgar Knobloch der Siedlergemeinschaft vor, der er auch angehört. "Eine Top-Mannschaft von CSU, FU und JU steht hinter mir", legte der Bürgermeisteraspirant den Siedlern auch die Kandidaten ans Herz. CSU-Landratskandidat Andreas Meier biete der Region eine Perspektive für die Zukunft. Edgar Knobloch, Gerald Morgenstern, Anita Stauber und Thomas Mayer seien die vier CSU-Bewerber aus Grafenwöhr für den Kreistag.

Empfehlung Briefwahl

Knobloch ging auf Details des Wahlverfahrens ein und wies wegen der Größe des Kreistags-Wahlzettels auf die Briefwahl hin. Im Gegensatz zu früher brauche der Antrag auf Briefwahl nicht mehr begründet werden. Bereits in der nächsten Woche werde die Wahlbenachrichtigung zugestellt. Warum in Grafenwöhr die Briefwahlunterlagen per Post versandt werden, beantworteten die anwesenden Stadträte mit organisatorischen und datenschutzrechtlichen Gründen. Dies lege der Wahlausschuss so fest.
Sorge macht den Wolfgangsiedlern die Sicherheit am Übergang der Bundesstraße zur Sandfurtbrücke. Einige Anlieger brachten eine Unterführung ins Gespräch. Nicht bestätigt werden konnte die mangelnde Busanbindung von Zügen am Bahnhof Pressath, Edgar Knobloch zeigte hier den aktuellen Fahrplan auf. Auf die Frage nach der hohen Verschuldung der Stadt stellten die CSU-Stadträte die anstehenden Pflichtaufgaben, insbesondere bei der Sanierung von Schule und Stadthalle heraus.

Überwiegend zufrieden äußerten sich beim "Feuertonnen-Gespräch" die Anlieger am Geismannskeller. Bereits seit zehn Jahren laufe nun das Blockheizkraftwerk mit zwei Gasmotoren. Die Wohnungen der Siedlergemeinschaft werden mit umweltfreundlicher Energie versorgt, den Bewohnern bleibt so eine Eigenversorgung mit Öl oder Holz erspart. Bedauerlich sei, dass nach Ablauf der Förderzeit der staatliche Zuschuss für den eingespeisten Strom wegfalle. Belastet seien die Geismannskellerer nach wie vor durch den nahen Flugplatz und die durchlaufende Bundesstraße. Die Schäden an Gehwegen wollen die Stadträte an die Kommune weitermelden.

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