26.02.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

CSU will Chefsessel im Rathaus erobern und Schulden abbauen In "Schwarzbau" einziehen

"Das Rathaus darf ruhig ,Schwarzbau' heißen, wenn ab Mai ein ,schwarzer' Bürgermeister darin arbeitet." Optimistisch und mit einem Augenzwinkern eröffnete Vorsitzender Gerald Morgenstern die Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes.

von Autor XRIProfil

Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch zeigte sich in seiner Ansprache vor den rund 70 Zuhörern im Hotel zur Post gelassen; auch darüber, dass er von den Mitbewerbern angegangen wurde, weil die CSU bereits am Adventsmarkt Sympathie-Kärtchen und schwarzen Tee ausgegeben hatte.

Der 49-jährige Herausforderer betonte, die Stadtratskandidaten des CSU-Ortsverbandes bildeten eine schlagkräftige Truppe, die zusammengewachsen sei. Er dankte seiner Mannschaft ausdrücklich für die hervorragende Arbeit. In den bisherigen Ortsteilgesprächen in Gößenreuth, Gmünd, Hütten, am Geismannskeller und in vielen Stadtbereichen seien die Probleme diskutiert worden. Die Kandidaten erfuhren, wo die Bürger wirklich der Schuh drückt. Auch die Hausbesuche seien sehr interessant. Er lege weniger Wert auf ein großes Wahlprogramm mit vielen Wahlversprechen, sondern vielmehr auf das, was die Grafenwöhrer denken.

Dienstleister

"Eine moderne Verwaltung wie unsere im Grafenwöhrer Rathaus soll als attraktiver Dienstleister auftreten und die Bürger beispielsweise rechtzeitig vorher an das Ablaufen des Ausweises erinnern, oder auch Grüngutcontainer aufstellen lassen, die jederzeit frei zugänglich sind" betonte Knobloch. Der Fußweg vom Friedhof zur Kirche sollte gleichzeitig der Verkehrsberuhigung dienen. Als Vorhaben nannte er die Erneuerung des Fußweges und des Stegs von der Wolfgang- zur Bahnhofsiedlung, den Abbau der städtischen Verschuldung, die - gemessen am Landkreis - sehr hoch sei, die Schaffung einer hauptamtlichen Stelle für die Bücherei, Einführung von Altentreffs auch in den Ortsteilen. Ganz aktuell sei der Kampf gegen den angekündigten Stellenabbau im Lager.

Knobloch zeigte sich überzeugt, dass Grafenwöhr diesmal die "rote Laterne" in Bezug auf die Wahlbeteiligung abgeben werde. Er habe eine sehr gute Stimmung in der Bevölkerung ausgemacht und sehe für die "Super-Mannschaft" der CSU am 16. März eine echte Chance für einen Wechsel.

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