10.07.2015 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Edgar Knobloch empfängt William E. Moeller im Rathaus Konsul im Anmarsch

Neben den Besuchen im ersten Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum und bei der Firma Zechmayer in Hütten trug sich US-Generalkonsul William (Bill) E. Moeller (vorne) in das Goldene Buch der Stadt Grafenwöhr ein. Bild: rgr
von Renate GradlProfil

"Die Soldaten, die in Grafenwöhr sind, sind die wichtigsten. Und so lange die Nato besteht, gibt es auch Soldaten in Grafenwöhr", bestätigte der US-Generalkonsul William (Bill) E. Moeller bei seinem Besuch in Grafenwöhr.

Bürgermeister Edgar Knobloch empfing den US-Generalkonsul im Rathaus: "Grafenwöhr ist flächenmäßig die viertgrößte Stadt in Bayern. Zu den rund 6500 Einwohnern kommen etwa 12 000 Amerikaner." Zum Truppenübungsplatz sagte der Bürgermeister: "Die Belastung soll kompensiert werden. Es gibt dort 2000 Arbeitsplätze und die sind das wichtigste." Der Generalkonsul betonte: "Grafenwöhr ist zusammen mit Hohenfels der größte und modernste Truppenübungsplatz außerhalb der Vereinigten Staaten. Die Nato-Partner kommen vor ihrem Auslandseinsatz hierher. Deshalb ist dieser Truppenübungsplatz unverzichtbar."

Generalkonsul Moeller bedauerte die Abhöraktion gegen Merkel. Ein weiteres Gesprächsthema im Rathaus war auch das Transatlantische Freihandelsabkommen, TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership), wo laut Moeller noch Mythen abgebaut werden müssten. Es würden keine Gefahren von Amerika bestehen. "Wir haben beste wirtschaftliche Beziehungen", sagte der US-Generalkonsul. Knobloch brachte Moeller mit dem Schön- und Annaberg auch die Natur Grafenwöhrs näher.

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