24.04.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Feuerwehr ehrt Edwin Eichstetter und Fritz Raß Vorbildliche Einsatzfreude

In Grafenwöhr gab es hohe Auszeichnungen: das Bayerische Feuerwehrehrenkreuz in Silber für Edwin Eichstetter (Dritter von links) und die Ehrenmedaille des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes für Fritz Raß (Dritter von rechts). Bei der Feierstunde im Sitzungssaal des Rathaus gratulierten (von links) Bürgermeister Helmuth Wächter, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz, Kreisbrandrat Richard Meier, Landrat Simon Wittmann und Kommandant Hans Pappenberger. Bild: xri
von Autor XRIProfil

"Ihr seid Persönlichkeiten und Vorbilder, die in ihrem ehrenamtlichen Engagement einen großen Erfahrungsschatz einbringen." Mit diesem Lob dankte Landrat Simon Wittmann zwei langjährigen Feuerwehrmännern mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber beziehungsweise mit der Ehrenmedaille des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes

Bei der Feierstunde im Rathaus wurden nicht nur die staatlichen Ehrenzeichen für 40 Jahre beziehungsweise 25 Jahre aktive Dienstzeit verliehen (wir berichteten) sondern zwei weitere Männer geehrt: Edwin Eichstetter und Fritz Raß.

Auch Bürgermeister Helmuth Wächter würdigte die herausragende Arbeit der beiden Grafenwöhrer Feuerwehrler. Glückwünsche erhielten sie außerdem vom Kommandanten Hans Pappenberger, von Kreisbrandrat Richard Meier, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz sowie von den Vorsitzenden und Kommandanten der Feuerwehren Grafenwöhr, Gmünd, Hütten und Gößenreuth.

Edwin Eichstetter erhielt das Bayerische Feuerwehrehrenkreuz in Silber. Die Feuerwehr-Führungskräfte und Bürgermeister Wächter lobten Eichstetters besondere Verdienste um die Allgemeinheit. Unter anderem als ehemaliger stellvertretender Kommandant und umsichtiger Einsatzleiter habe er bei schwersten Verkehrsunfällen und Bränden oft mit dazu beigetragen, größeren Schaden abwenden.

25 Jahre Gerätewart

Zusätzlich war Edwin Eichstetter fast 25 Jahre hauptverantwortlicher Gerätewart und Ausbilder der Maschinisten aller vier Wehren in Grafenwöhr. Durch sein außerordentliches Engagement und seinen Weitblick wurden auch die Maschinisten der kleineren Ortswehren in die Handhabung aller Fahrzeuge der Stützpunktwehr eingewiesen und im Ernstfall auch eingebunden. Dies bewährt sich seit vielen Jahren in der Soldatenstadt und gilt als Beispiel für andere Gemeinden im Landkreis.

Fritz Raß wurde die Ehrenmedaille des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Damit würdigte die Organisation seine besonderen Verdienste um die internationale Jugendarbeit und seinen unermüdlichen Einsatz als Jugendbetreuer der Feuerwehr Grafenwöhr.

Freundschaft über Grenzen

Ferner war er einer der Initiatoren beim Aufbau der internationalen Zusammenarbeit zwischen dem Kreisjugendfeuerwehrverband des Landkreises Neustadt/WN und dem Landesfeuerwehrverband Niederösterreich. Hier engagierte sich Fritz Raß speziell mit dem Bezirksfeuerwehrverband Tulln sowie dem Versorgungsdienst und der Jugendfeuerwehr der niederösterreichischen Partnergemeinde Grafenwörth bei der Planung und Ausführung gegenseitiger internationaler Jugendbegegnungen. Für dieses grenzüberschreitende Engagement erhielt Raß von österreichischer Seite bereits mehrere Auszeichnungen, darunter die Ehrenmedaille der Marktgemeinde Grafenwörth.
Neben seiner umfangreichen Jugendarbeit auf örtlicher und länderübergreifender Ebene unterstützte er zusätzlich die Kreisjugendfeuerwehr Neustadt/WN bei den jährlichen Zeltlagern. Anfang des Jahres übergab Fritz Raß nach über zehn Jahren den Posten des Jugendbetreuers an seinen Nachfolger Sebastian Baier.

Zum Abschluss der Feierstunde lud die Stadt zu einem gemeinsamen Abendessen mit allen Geehrten und Führungskräften ein.

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