07.05.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Feuerwehren gedenken ihres Schutzpatrons Florian als Vorbild

Eine geschnitzte Figur des heiligen Florian und eine Kerze, ebenfalls mit dem Bild des Patrons, standen beim Gottesdienst im Blickfeld aller. Monsignore Karl Wohlgut schilderte das Leben des Mannes, der am 4. Mai 304 mit einem schweren Stein um den Hals von römischen Soldaten in die reißende Enns gestoßen wurde. Bilder: xri (2)
von Autor XRIProfil

Mit einem Gottesdienst in der Grafenwöhrer Mariä-Himmelfahrts-Kirche feierten die Feuerwehren der Stadt und der Ortsteile Gmünd, Hütten und Gößenreuth das Fest ihres Schutzpatrons. Monsignore Karl Wohlgut ging auf das Wirken des heiligen Florian im vierten Jahrhundert ein.

Dieser wurde damals beim Versuch, Christen zu helfen, gefangen genommen. Als er sich trotz Folter nicht von seinem christlichen Glauben löste, wurde er schließlich am 4. Mai 304 mit einem schweren Stein um den Hals von römischen Soldaten in die reißende Enns gestoßen. Heute noch beten zahlreiche Gläubige bei Wasser- und Feuersgefahren zu dem edlen Tribun. Auch verschiedene Berufssparten sehen in Florian ihren Schutzheiligen, nicht zuletzt die Brauer, Seifensieder, Kaminfeger aber auch die Feuerwehr. Die Stadtkapelle umrahmte den feierlichen Gottesdienst musikalisch.

Bereits zum Auftakt hatten die Musiker den Kirchenzug angeführt. Neben Bürgermeister Edgar Knobloch, Stadtverbandsvorsitzendem Gerhard Mark sowie den Stadträten Helmuth Wächter, Thomas Schopf, Anita Heßler und Peter Lippiotta beteiligten sich die vier Wehren, an der Spitze die Vereinsvorsitzenden und Kommandanten sowie rund 70 Floriansjünger am Gottesdienst zu Ehren des Schutzheiligen. Monsignore Karl Wohlgut wünschte den Wehren, dass sie der Heilige bei ihren schweren Einsätzen beschützen möge. Er verglich den selbstlosen Einsatz der Aktiven mit dem Wirken ihres Vorbildes im vierten Jahrhundert.

Nach der Messe feierten die Floriansjünger ihren Schutzpatron im Grafenwöhrer Feuerwehrhaus. Feuerwehrvorsitzender Alexander Richter dankte den zahlreichen Gästen und sorgte mit seinem Team für die Bewirtung.

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