09.08.2014 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Grafenwöhr gratuliert Bürgermeister Edgar Knobloch zum 50. Geburtstag Ein dreifach meisterliches Jahr

Mit 200 Gästen hat er gerechnet, 300 kamen dann um Edgar Knobloch zu gratulieren. Grafenwöhrs Bürgermeister feierte 50. Geburtstag im Jugendheim. Dort wurde er mit Lob, Geschenken und guten Wünschen überhäuft.

von Renate GradlProfil

Nur einige graue Haare deuten darauf hin, dass der Mann fünf Jahrzehnte Lebenszeit hinter sich hat. Am Montag feierte Edgar Knobloch Geburtstag. Nach der familiären Feier folgte am Donnerstag der "Staatsakt" mit 300 Gästen.

Ihnen allen dankte Knobloch - auch für die vielen Glückwunschkarten und -E-Mails. Für die große Feier dankte er Anita Stauber und den städtischen Mitarbeitern. "Ich fühl mich gut und immer noch jung. 2014 ist ein super Jahr: Der FC-Bayern ist Deutscher Meister, die Deutschen Fußball-Weltmeister und ich bin Bürgermeister. So kann es weitergehen." Er sei glücklich, erinnere sich nur an schöne Zeiten. "Meine Frau Gabi hat einen großen Anteil daran. Ihr danke ich besonders."

"Gesundheit, Gottes reichen Segen, Erfolg, Geduld, das richtige Gespür und gute Ideen" wünschte Anita Stauber. Die zweite Bürgermeisterin gratulierte auch im Namen aller Bürger. Die Stellvertreterin blickte auf Knoblochs noch junge Amtszeit zurück. "Du hast deine Aufgabe mit Freude und Engagement aufgenommen", so Stauber. Im Rathaus sei er meist der Erste am Morgen und der Letzte am Abend. Sein Arbeitspensum sei enorm. "Dabei behältst Du deine ehrliche, bodenständige und aufgeschlossene Art."

Ackern für Grafenwöhr

Wichtig seien Knobloch auch die jungen Menschen. Statt Geschenken wünsche er sich Spenden für ein Sportgerät, das aber nicht nur junge Leute nutzen sollen. Das Fitnessgerät soll beim Sportpark am Weg nach Gmünd stehen. Ganz ohne persönliches Geschenk wollte Stauber aber nicht gratulieren: "Damit Du dein Grafenwöhr einmal von einem anderen Blickwinkel betrachten kannst, bekommst Du einen Gutschein für einen Rundflug."

Für Landrat Andreas Meier, Kreistag und Knoblochs ehemaligen Chef Landrat a.D. Simon Wittmann wünschte Albert Nickl alles Gute. "Edgar ist ein Mann, der jedem hilft. Freundlichkeit, Kompetenz und Sachlichkeit zeichnen ihn aus. Er ackert für die Stadt Grafenwöhr." Für den Stadtrat und als Vorsitzender des Stadtverbandes sprach Gerhard Mark. "Jedes Jahrzehnt hat ein eigenes Glück. Das Amt des Bürgermeisters in der zweiten Lebenshälfte hätte nicht besser zusammentreffen können." Mark wünschte eine ehrliche Zusammenarbeit und gute Vorschläge, Schaffenskraft und Energie sowie ein offenes Ohr für die Vereine.

Glückwünsche und Grüße der US-Garnison Bavaria überbrachte Kommandeur Oberst Mark A. Colbrook. Als ehemaliger Soldat der Luftwaffe, der in den USA stationiert war, verstehe Knobloch, wie sich Soldaten fühlen, wenn sie weit weg von zu Hause sind. Er dankte für die herzliche Aufnahme.

"Auf der Rathausspitz"

Musikalische Geschenke gab es von der Bläsergruppe der Musikschule mit René Bauer und Joachim Steppert. Dazu kamen die Pianistinnen Katharina Mühln und Mirjam Rubenbauer sowie die Stadtkapelle mit Hans Rettinger. Die Domspatzen Emilio und Vincent Mauritz aus Grafenwöhr brachten es auf dem Punkt, als sie "Zu Grafenwöhr auf der Rathausspitz" sangen: "Und was ein Bürgermeister ist, der braucht sein Zepter nicht. Der regiert mit Hand und Herz..." Einen Überraschungsauftritt hatte der Spielmannszug, der ebenfalls ein Ständchen brachte.

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