11.09.2013 - 00:00 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Grafenwöhrer haben viel Spaß im Erzgebirge Schwarze Hände in der Kerzenwerkstatt

von Autor MBIProfil

Man buche eine nostalgische Dampflokfahrt, Räucherkerzen, eine Bergwanderung, sehr viel Sonnenschein und bringe jede Menge Spaß mit. Als Ergebnis dieser Mischung erhielten die Reisefreunde der ehemaligen Ministranten bei ihrem Familienausflug drei unvergessliche Urlaubstage im Erzgebirge.

Am letzten Ferienwochenende war es endlich wieder so weit. Die ehemaligen Messdiener brachen zu ihrem inzwischen bereits zur Tradition gewordenen Wochenendausflug nach Oberwiesenthal ins Erzgebirge auf. Bei bestem Wetter und mit offenen Verdeck startete die rund 40-köpfige Gruppe zu einer Fahrt mit einer nostalgischen Dampflok der Fichtelbergbahn.

In Neudorf gab es ein Lehrbeispiel im sächsischen Dialekt. In einer Schauwerkstatt informierte ein Führer amüsant und interessant über die traditionelle Herstellung von Räucherkerzen. Sehr viel Spaß bereitete es den 19 Kindern, zusammen mit einigen Erwachsenen aus Kohlestaub, Weihrauch, Lavendel und weiteren Zutaten den schwarzen Teig für die Räucherkerzen herzustellen.
Lustig ging es auch beim Besuch des Suppenmuseums zu. Ähnlich dem bayerischen Fingerhakeln, versuchen sich dort die Sachsen im Suppentopf-Ziehen. Selbstverständlich wurde diese spaßige Art des Kraftsports von den Ausflüglern eingehend getestet. Hochprozentig war für die erwachsenen Gäste die anschließende Verkostung einheimischer "flüssiger Kräuter- und Beerenprodukte".

Am zweiten Tag stand eine Wanderung auf dem Fichtelberg, dem höchsten Berg in Sachsen, auf dem Programm. Mit dem Sessellift fuhren alle bis auf 1214 Meter Höhe hinauf zum Fichtelberghaus. Den Bergkamm entlang führte eine gemütliche Tour hinüber zum Kleinen Fichtelberg. Dort durften sich die Kinder auf einem tollen Spielplatz austoben.

Die Erwachsenen genossen die überragende Fernsicht und das strahlende Wetter auf der Sonnenterrasse. Über Wanderwege und die Skihänge ging es bergabwärts zu den Skisprungschanzen, auf denen der Oberwiesenthaler Jens Weißflog noch vor ein paar Jahren bedeutende Siege errungen hat.
Als Höhepunkt der Wanderung wartete zum Schluss der Besuch der Sommerrodelbahn. Tollkühn stürzten sich die Kinder und auch viele Erwachsene bei hoher Geschwindigkeit in die Kurven. Am Ende dieses abwechslungsreichen Tages hatte mancher nicht nur sehr viel gelacht, sondern auch ein Sonnenbrand vom Berg mitgebracht. Nach einem üppigen Frühstücksbuffet hieß es am Sonntagvormittag schon wieder Abschied vom Erzgebirge zu nehmen.

Die Rückreise führte über Westböhmen zur Familienbrauerei Chodovar. Zum Abschluss standen in den Felsenkellern feinste böhmische Küche und das traditionelle tschechische Bier zur Kostprobe bereit. Groß und Klein freuten sich über den tollen Kurzurlaub und bedankten sich mit Applaus bei Reiseleiter Markus Biersack und Busfahrer Matthias Rubner.

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