Jugendliche des St.-Michaels-Werks lehnen Drogen ab
"Ich lasse die Finger weg davon"

Lokales
Grafenwöhr
19.04.2013
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"Ich werde ablehnen, wenn mir etwas angeboten wird und auch andere davon abhalten." Dieses Resümee zogen die Schülerinnen und Schüler des St. Michaels-Werks. Die Gefahren durch Drogen waren Thema des Unterrichts in der Berufsschule zur Sonderpädagogischen Förderung.

Cornelia Haberkorn, eine der Pädagoginnen in Grafenwöhr, war die Organisatorin. Sie hatte Cirta Rosbach vom T 1, dem grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrum Oberpfalz-Nord, eingeladen, mit den Jugendlichen zu arbeiten.

"Need no Speed", so lautete die Devise, als es um Crystal & Co. ging. An diesem Projekt beteiligten sich Schüler aus den Fachbereichen "Gesundheitspflege", "Farbe und Raumgestaltung" sowie "Holztechnik".

Dealer suchen Opfer

Die Aufgabe der Jugendlichen bestand darin, eine kleine Bildergeschichte zu erstellen. Familienstreit, Liebeskummer oder Mobbing waren das Sprungbrett für die Drogen-Anbieter, die dann unter anderem fragten: "Hey Süße, willst du ein bisschen Gras für die gute Laune?"

Die Antwort darauf sollte immer "nein" lauten. "Ich lasse meine Finger davon, weil es mich sonst kaputt macht und mir die Zukunft verbaut", lautete die Erkenntnis der Jungen und Mädchen.
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